telegate verklagt T-Com wegen überhöhter Gebühren

Nachdem die Bundesnetzagentur beschlossen hatte, dass die Deutsche Telekom insgesamt nur mehr 770 000 Euro für die Bereitstellung von Auskunftsdaten verlangen darf, brachte 11880-Betreiber telegate Klage gegen den Riesen ein und forderte Schadensersatz. Die Telekom bestreitet diese Beschuldigungen und wies sie sogleich zurück. Claudia Strixner, Sprecherin von telegate: "Wir haben beim Landgericht Bonn Klage eingereicht und verlangen Schadenersatz." Indes kündigte die T-Com an, rechtliche Schritte gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur einzuleiten: "Dieser ist nicht nachvollziehbar", so ein Pressesprecher. Die Entwicklung von telegate und die Förderung von Projekten sei aber durch die überteuerten Gebühren der Telekom maßgeblich beeinträchtigt worden.

Durch das gesparte Geld hätte mehr Werbung betrieben werden können, dadurch wäre auch eine Steigerung des Marktanteils möglich gewesen. Die Telekom beherrscht mit ihren Auskunftsdiensten ungefähr 60 Prozent des Marktes, wogegen telegate lediglich 30 Prozent einnimmt. Ob telegate Recht bekommen wird und der beantragte Schadensersatz bezahlt werden muss, zeigt sich am kommenden Mittwoch während der Gerichtsverhandlung.
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