„Google Print“ für drei Monate stillgelegt

Internet & Webdienste Google's Vorzeige-Projekt "Print" wird derzeit nicht fortgeführt. Die digitale Bibliothek, bei der über 15 Millionen Büchern eingescannt werden sollen, wird erst wieder in drei Monaten fortgesetzt. US-Bücherverlage befürchten, dass Google sich nicht an die Urheberrechte hält. Mit dieser Entscheidung reagiert Google auf die Kritik, die in letzter Zeit geäußert wurde. Verleger befürchten, dass durch "Google Print" der Umsatz stark leiden werde. Ähnlich wie bei der Musik werden auch von Büchern illegale Kopien im Internet frei zur Verfügung stehen, und damit für zurückgehende Umsätze sorgen. Weiterhin kritisierten die Verleger, dass Google durch die Indexzierung von Büchern mehr Werbeeinnahmen erzielen könne, aber keine Lizenzgebühren für die Bücher an die Verleger zahle.

Nun stellt Google die Arbeiten an dem Projekt "Print" für drei Monate ein. In dieser Zeit können die Verleger Listen mit Büchern verfassen, die nicht von Google eingescannt werden sollen. Doch auch dies wird vom Verband der US-Verleger kritisiert.

Google hingegen kann die Aufregung nicht verstehen. Mit dem Projekt "Print" will Google es den Menschen erleichtern, auch seltene Exemplare eines Buches lesen zu können. Im Gegenzug will Google die Urheberrechte der Bücher noch deutlicher verfassen, und zu jedem Buch einen Link setzen, der zu dem Verlag führt, wo das Buch auch direkt gekauft werden kann.
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