Mozilla gründet Corporation für Firefox & Co.

Wirtschaft & Firmen Die Mozilla Foundation gründete heute den Filialbetrieb Mozilla Corporation und will dadurch die Entwicklung und Verteilung der Open-Source-Produkte Mozilla Firefox, Thunderbird und Sunbird organisieren. Die Direktion der Firma wird Mitchell Baker, die bisher als Chief Lizard Wrangler in der Foundation tätig war, übernehmen.

36 der 39 Angestellten, die bisweilen in der Mozilla Foundation bedienstet waren, werden deren Arbeitsplatz augenblicklich wechseln. Genauso wie die Foundation wird die Corporation in Mountain View ansässig sein. Merkbare Neuheiten werden die Anwender aber nicht antreffen: Obwohl die Projekte gegenwärtig unter dem Namen Mozilla Corporation laufen werden, wird es keine preislichen oder programmiertechnischen Änderungen geben.

Was in concreto hinter der Neugründung steckt: Fortan will man auch gebührenpflichtigen Support für Kunden offerieren. Auf diese Weise sollen die Open-Source-Programme noch bekannter werden, auch in Gegenden, in denen man bislang noch nichts von Firefox & Co. gehört hatte. Natürlich ist auch weiterhin eine Verteilung durch andere Personen erlaubt. Einzige Voraussetzung ist die Beachtung der Mozilla trademark policy.

Sämtliche Einnahmen, die durch den kostenpflichtigen Support entstehen, sollen ausschließlich in Projekte von Mozilla investiert werden. So könne das Kapital in die Verbreitung, aber auch in die Weiterentwicklung der Konzepte fließen. Die Foundation hätte lange Zeit übersehen, dass Firefox zu einem „wertvollen Vermögensgegenstand“ geworden ist, so Baker.

Quelle: News-Einsendung - swissboy
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Endlich kann man da nur sagen. Die Anfrage von Firmen nach verbindlichen Support für Mozilla Produkte besteht zu lange schon. Früher mussten Freelancer dies tun, schön das Mozilla endlich selber diesen Part übernimmt. Dienstleistungen sind die Haupteinnahmequelle im IT Bereich. Alle Fragen und Infos finden sich hier: http://www.mozilla.org/reorganization/ PS: Von VErmögensgegenstand ist wenig zu lesen, eher war von wertvollem Produkt die Rede.
 
hat gegründet...die gibbet schon
 
"Sämtliche Einnahmen, die durch den kostenpflichtigen Support entstehen, sollen ausschließlich in Projekte von Mozilla investiert werden." wenn nur alle so denken würden. respekt mozilla "Corporation" :)
 
@hollow: Wenn alle so denken würden bekäme keiner einen Lohn :)
 
@Islander: Du scheinst auch nicht zu wissen, wie das beim Mozilla-Projekt abläuft, dabei steht es doch im Artikel, und zwar am Anfang des zweiten Absatzes. Das Mozilla-Projekt beschäftigt bereits jetzt mehrere Dutzend Leute, und zwar mit Lohn. Wahrscheinlich glaubst Du einfach "OpenSource = kein Lohn", das glauben viele, aber es stimmt nicht. Was sich ändert: Bisher kam das Geld vor allem über Spenden rein, dies soll sich ändern, indem zusätzlich kostenpflichtige Supportverträge angeboten werden. Deswegen auch die Gründung eines gewinnorientierten Unternehmens. Dieser Vorgang ist übrigens nichts neues und hat sich mehrfach bewährt, Beispiele: http://www.trolltech.com + http://www.underbit.com + http://www.transgaming.com + http://www.codeweavers.com (das sind alles Unternehmen, die mit großem Erfolg ähnliche Wege gehen)


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