Microsoft hält Linux Hands-On Lab ab

Microsoft Auf jeder größeren Konferenz gibt es Hands-On Labs. Dabei handelt es sich um Sessions, in denen die Zuhörer selber aktiv werden können. Meist hat jeder von ihnen einen eigenen Rechner, an dem er Experimente durchführen kann. Meist sind die letzten Versionen aktueller Produkte darauf installiert, die dann von den Teilnehmern durchprobiert werden können. Während der Microsoft Partners Show am vergangenen Wochenende ereignete es sich, dass ein Linux Hands-On Lab abgehalten wurde. Es wurde jedoch nicht von Microsoft durchgeführt sondern von Don Johnson vom Unternehmen Techstream Inc.. Die Session trug den Namen "Linux and Open Source: Understanding the Competitive Challenge".

Während ihr wurde den Teilnehmern - die meisten von ihnen saßen zum ersten Mal vor einem Linuxrechner - grundlegende Informationen über Linux beigebracht und sie konnten einen Blick auf KDE und Apache-Webserver werfen.

Völlig unklar sind indes noch die Hintergründe. Ändert Microsoft etwa seine Anti-Linux-Einstellung oder - und das ist wahrscheinlicher - will das Unternehmen den "Kampf" gegen Linux gar ausweiten und dafür seine Partner extra mit dem Konkurrenten vertraut machen?
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