TechEd: Exchange Server 12 - Neue Informationen

Microsoft Zweifelsohne gehört Exchange Server zu Microsofts populärsten und profitabelsten Serveranwendungen. Exchange ist das E-Mailsystem der Windows-Plattform schlechthin, die Mehrzahl der größten Unternehmen weltweit setzen auf Microsofts Exchange Technologie. Ob es jetzt der Weltkonzern Siemens ist oder Redmond selbst. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Microsoft sich immer wieder neue Features einfallen lässt, die nicht selten die Konkurrenz schlecht aussehen lassen.

Public Folders?

Im Vorfeld der TechEd Europe 2005, die Microsoft-Konferenz für IT-Experten, die diese Woche in Amsterdam stattfindet, machte das Gerücht die Runde, in Exchange Server 12, der Nachfolger von Exchange Server 2003, würden die Public Folders wieder entfernt werden.

Microsoft hat jetzt in Amsterdam bekannt gegeben, dass das Public Folder-Feature zwar wieder entfernt werden wird, jedoch noch nicht in Exchange Server 12. Selbiger wird das letzte Produkt der Exchange Server-Produktreihe sein, das mit Public Folder-Unterstützung ausgeliefert wird. Zukünftig soll diese Aufgabe den Produkten der Sharepoint-Reihe obliegen.

Log shipping-Unterstützung

Eine Technologie, deren Name sich nur schlecht mit der deutschen Sprache vereinigen lässt. Hierbei handelt es sich, vereinfacht gesagt, um eine neue, automatisierte Backup-Technologie. Eine wichtige Rolle spielt dabei, dass die Backups nicht auf einem Datenserver (oder auf einer anderen Festplatte) abgelegt werden. Sie werden direkt auf einen Standby-Server übertragen, der das Backup sofort wiederherstellt und ein 1:1-Backup des originalen Servers darstellt. Fällt der Hauptserver aus, so müssen die Anwender nur auf den Standby-Server konnektiert werden und binnen Sekunden können sie wie als wenn nichts geschehen wäre, weiterarbeiten.

64bit, einfachere Installation und mehr Sharepoint u.v.a.

Exchange Server 12 wird von Beginn an 64bit-Systeme unterstützen. Durch vereinfachte Installationsroutinen können Systemadministrationen gleich zu Beginn der Installation auswählen, welche Exchange-Serverrolle der Server übernehmen soll. Ob Edge Server, Backend oder OWA (Outlook Web Access). Die Installation und Konfiguration soll auch auf der Clientseite durch AutoDiscovery-Dienste erleichtert werden.

Verbesserte Sharepoint-Integration ermöglicht direkten Zugriff auf Sharepoint-Dokumente.

Es würde erheblich den Rahmen dieser News sprengen, würden wir versuchen, alle Neuerungen explizit zu erwähnen. Daher belassen wir es erstmal bei den hier genannten und verweisen auf die (englischen) Artikel von Steve Bink. Lesenswerte Artikel von Steve Bink zu Exchange 12 sind folgende: 1 | 2
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