
Eine Pressesprecherin in Berlin gab bekannt, dass man eine Änderung der
Luftfahrt-Elektronik-Verordnung in Aussicht stellen will. Obwohl das Telefonieren mit dem Handy an Bord auf Grund möglicher, technischer Störungen bisher verboten war, gaben die Firmen Airbus und Lufthansa nach ausgiebiger Prüfung grünes Licht.
Einem Bericht des Magazins
Focus zu Folge plant Airbus, ab 2006 die im Kurz- und Mittelstreckenbereich eingesetzten Flugzeuge des Typs A320 mit entsprechender Technik in Serie gehen zu lassen. Die Sprecherin bestätigte jedoch nicht, dass die Veränderung in der Regel-Verordnung bereits im Herbst dieses Jahres in Kraft treten soll. Vielmehr betonte sie, es sei zeitlich sowie grundlegend noch nichts festgelegt oder beschlossen worden.
Wahrscheinlicher Auslöser für den Entschluss, die Rahmenbedingungen zu überarbeiten, sind ausführliche Tests des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Diese belegen, dass die Mobilfunktechnik die Funktionsweise der elektronischen Geräte in keiner Hinsicht beeinflusst. Nur für ältere Modelle, die aber mittlerweile nicht mehr hergestellt oder verwendet werden, seien die Strahlungen in bestimmten Situationen gefährlich.
Update: Inzwischen wurde angekündigt, dass das Mobiltelefonieren in vielen Flugzeugen auch weiterhin nicht möglich sein wird. Neue Maschinen, für die die Handystrahlung im Grunde nicht von Gefahr ist, müssten dennoch mit einer Minibasisstation in jeder Kabine ausgerüstet werden, da das Telefonieren an Bord eigentlich immer noch grundsätzlich verboten ist. Ferner sagte die Sprecherin, Sicherheit gehe vor. Ein unnötiges Risiko einzugehen, wäre gerade in zehntausend Metern Höhe unklug.
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