Infineon liefert Chip für elektronischen Reisepass

Wirtschaft & Firmen Der Münchener Computerchip Hersteller Infineon wird zukünftig die Chips für den neuen elektronischen Reispass liefern. Des Weiteren wird Infineon auch das Chipgehäuse herstellen. Dieses speziell für den Reisepass entwickelte Gehäuse umfasst die Antenne, sowie die Verbindung von Antenne zu Chip. Der Chip soll Daten wie Name, Geburtsdatum, Gültigkeitsdauer und Passnummer verschlüsselt speichern. Ab März 2007 zusätzlich Fingerabdrücke vom linken und rechten Zeigefinger. Um die Daten die auf dem Chip gespeichert sind auslesen zu können, muss der Pass geöffnet sein. Erst dann kann der Chip mit speziellen zertifizierten Lese- und Schreibgeräten, ausgelesen werden.

Allein 50 verschiedene Sicherheitsmechanismen wurden in den Chip integriert. Der Chip lässt sich nur mit einem speziellem Rechenverfahren entschlüsseln, dem so genanten RSA-Algorithmus (benannt nach den Erfindern Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman). Heute müssten eine Milliarde Standard-PC’s eine Million Jahre parallel zusammenarbeiten, wenn Hacker versuchen würden durch bloßes Ausprobieren an die Daten zu kommen. Außerdem ist der Chip mit speziellen Sensoren ausgestattet, die verhindern sollen, dass man durch das Anlegen verschiedener Spannungen an die Daten des Chips kommen kann.

Vielen Dank an MaDDiN für diese Meldung!
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