X-Blocker 2.0 - Programmstarts verhindern

Software

Die kleine Softwareschmiede Different4All hat gestern die Version 2.0 des X-Blockers fertiggestellt. Das Programm ermöglicht es die ungewollte Ausführung jeglicher ausführbarer Dateien mittels des Blacklist Verfahrens zu verhindern.

Klicken sie auf den Screenshot für eine Ansicht der Benutzeroberfläche

Die Bedienung ist komfortabel, ein Assistent führt an die Benutzeroberfläche heran indem zunächst ein Administrationspasswort festgelegt wird, das auf Wunsch auch durch das Programm generiert werden kann.

Um den Start einer Anwendung zu verhindern bietet das Programm drei Verfahren an. Im Block-Modus wird die Anwendung entweder sofort nach dem Start, oder nach Einblendung eines Dialogfensters innerhalb von 20 Sekunden geschlossen.
Mit Hilfe der X-Lock Funktion wird die Anwendung gepatcht und fordert somit vor jeder Ausführung zur Eingabe eines Passworts auf. Der Destroy Modus zerstört die Anwendung, was einen normalen Start via Doppelklick unmöglicht macht; die ausführbare Datei kann m.H. des Programms jederzeit wieder in den Originalzustand zurückversetzt werden.

Erster Eindruck: Wie wir in einem Test feststellen konnten, ist das Programm in der Shareware Version nahezu untauglich, da X-Blocker im Block-Modus nur mittels des Dateinamens der zu sperrenden Datei agiert und somit durch simples Umbenennen umgangen werden kann. Des weiteren reicht der kurze Moment zwischen Ausführen und erzwungenem Beenden der Applikation für viele Schädlinge aus um ungewünschte Aktionen auszuführen und evtl. weitere Hintertüren zu öffnen.

Auch die beiden anderen Modi, welche nur in der lizensierten Fassung zur Verfügung stehen, lassen Zweifel an ihrer Tauglichkeit aufkommen, da der Einsatz eines Hex-Editors auch hier schnell zu (un-)gewünschten Resultaten führen könnte.

Ohne den Einsatz eines eingeschränkten Benutzerkontos ist die Anwendung ohnehin machtlos, da sie zwar den Start des Task-Managers, nicht aber den von Alternativen, wie z.B. dem Process-Explorer von Sysinternals.

Fazit: In der vorliegenden Version ist der X-Blocker für den Schutz sensibler Firmendaten, oder die Verhinderung der unbefugten Nutzung des Geschäftsrechners denkbar ungeeignet, da das Programm aufgrund des Blacklist Verfahrens ungeschützt gegenüber unbekannten Programmen ist.
In Kombination mit einem eingeschränkten Benutzerkonto und etwas sozialer Kompetenz bietet sich höchstens der Einsatz als triviales Jugendschutzprogramm an.

Lizenz: Shareware (Preis: 14.50,- €)
Informationen: X-Blocker Homepage
Download: xblocker_setup.exe (3,14 MByte)

Quelle: News-Einsendung - DerDieDasWAS

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