Siemens plant Handysparte auszugliedern

Telefonie Siemens gliedert seine Mobilfunk-Sparte aus, nachdem sich die Verlustzahlen im Handygeschäft nicht verringert haben. So soll ein Kooperationsweg mit externen Geschäftspartnern geschaffen werden. Laut Klaus Kleinfeld, Siemens-Chef, sei in diesem Bereich mit einer baldigen Entscheidung zu rechnen. Wenn man Brachenkreisen trauen kann, so steht Siemens zurzeit mit mehreren Kandidaten in Verhandlung. Unter den Kandidaten sollen sich angeblich der Konkurrent Motorola und der Acer-Konzern befinden. So scheint man erst einmal von einer Schließung oder einem Verkauf der Handysparte abzusehen. Acer hatte allerdings, nachdem man von der Süddeutschen Zeitung als Partner ins Gespräch gebracht worden war, jeden Kontakt zu Siemens verneint.

Die derzeitige Handykrise hat im letzten Quartal den Siemens-Gewinn erheblich gedrückt. Das Nettoergebnis des Konzerns sank um gut drei Prozent auf 781 Millionen Euro. Die Handysparte machte somit einen Verlust von knapp 138 Millionen Euro und damit ist der Verlust mit den beiden letzten Quartalen vergleichbar. Trotz der schlechten Ergebnisse im Bereich Mobilfunk stieg der Umsatz des Siemens Konzerns im zweiten Quartal um gut vier Prozent auf ca. 18.6 Milliarden Euro.
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