Apple-Chef verteidigt Recycling-Politik

Wirtschaft & Firmen Apple-Chef Steve Jobs hat die Recycling-Politik seines Unternehmens verteidigt, nachdem es bei einem Aktionärstreffen zu Protesten vor Apples Hauptquartier gekommen war. Er hielt eine längere Rede in der er die Erfolge seiner Firma auch auf das Wiederverwerten von ausgedienten Computerteilen ausdehnte. Nach Angaben von Jobs hat die Firma im Jahr 2004 über ihr Recycling-Programm 1500 Tonnen Material zurück genommen, wovon 90 Prozent recyclet werden konnten.

Zuvor war er von einer Umweltaktivistin gefragt worden, warum man trotz des anhaltenden Erfolges nicht mehr für das Recycling-Programm tut. So kostet das Recyclen eines kompletten Rechners den umweltbewussten Kunden derzeit cirka 30 Dollar. Die Aktivisten hatten gefordert, dass die Rückgabe in Zukunft kostenlos sein solle, wenn Apple sein Saubermann-Image behalten wolle.

Bei anderen Computerherstellern sieht es unterdessen nicht anders aus: Dell verlangt 20 Dollar, Hewlett Packard fast 40. Während der sogenannte "Earth Day" bevorsteht, haben die Hersteller teilweise ihre Preise für das Recycling massiv gesenkt.
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