Forgent verklagt Microsoft wegen JPEG-Patent

Wirtschaft & Firmen Forgent Networks hat Microsoft zu seiner Liste der Firmen hinzugefügt, die man beschuldigt ein Patent für eine Datenkompressionstechnik zu verletzen, die im JPEG-Standard verwendet wird. Gestern wurde eine Klage vor einem texanischen Bezirksgericht eingereicht, nachdem man sich mit Microsoft nicht über ein Lizenzabkommen einigen konnte. Nach Angaben von Forgent fordert man eine gerechtfertigte Abgabe auf die verwendete Technologie. Wenn eine Firma JPEG verwende, benutze man schließlich Forgents patentierte Technologie.

Microsoft seinerseits hatte kurz zuvor, offenbar im Rahmen einer vorbereitenden Maßnahme, eine Tochterfirma von Forgent in Kalifornien verklagt und das Gericht aufgefordert klarzustellen, dass man keine Patente verletze. Das Patent solle annulliert werden, hieß es in einem Statement.

Forgent hatte im April 2004 31 Firmen wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt. Seitdem hat man sich mit mehr als 35 Firmen auf eine Lizenzabgabe geeinigt, die bisher über 100 Millionen US-Dollar abgeworfen hat. Zu den Lizenznehmern gehören Adobe, Macromedia, Sony und Onkyo.

Zu den von Gerichtsverfahren betroffenen Unternehmen gehören neben Hewlett Packard und Xerox auch IBM, Dell, Apple und Kodak. Der JPEG-Standard wird in zahlreichen Soft- und Hardwareprodukten verwendet um digitale Bilder darzustellen.
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