München entscheidet sich für Debian

Linux Gestern wurde das europaweite Ausschreibeverfahren für das Münchner LiMux-Projekt vom Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt beendet. Den Zuschlag haben Softcon, ein Dienstleistungsanbieter aus München, und Gonicus, ein Systemhaus für Linux aus Arnsberg bekommen. Sie werden nun der Stadt München bei Erstellung, Konfiguration und Pflege des Open-Source-basierenden Basis-Clients für die 14.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung zur Seite stehen.

Die Stadtverwaltung hat sich dabei für die Linuxdistribution Debian entschieden. Zwar müssen noch einige Hürden genommen werden, bevor die Stadt Ende des Jahres auf Linux migrieren kann, doch die Bietergemeinschaft zeigte sich zuversichtlich.

Die Stadt München ist mit ihrer Entscheidung für Linux indes nicht alleine. Die österreichische Hauptstadt Wien, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie das Auswärtige Amt haben sich auch für eine Migration auf Basis der Debian-Distribution entschieden.

Quelle: silicon.de
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