Betrugsvorwürfe gegen Suchmaschinenbetreiber

Eine Gruppe von Werbekunden hat die amerikanischen Suchmaschinenbetreiber Yahoo, Lycos, Google und viele weitere wegen Klickbetruges angeklagt. Die Unternehmen um die Handelsfirma Lane’s Gifts & Collectibles werfen den Betreibern vor, absichtlich zu hohe Preise für Online-Werbung verlangt zu haben.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute berichtet, resultieren die hohen Preise aus der mangelhaften Berücksichtigung von Klickbetrug - nach aktuellen Schätzungen sind rund 20 Prozent aller Klicks auf Werbelinks durch so genannte „Clickbots“ manipuliert. Nach Angaben des WSJ kostet ein Klick im Schnitt umgerechnet 40 Cent, durch solche manipulierten Klicks entsteht den Werbekunden ein hoher finanzieller Schaden.

Die Suchmaschinenbetreiber sollen sich, um die Angelenheit gegenseitig zu vertuschen, zusätzlich abgesprochen haben was diese aber bestreiten -einer der angeklagten Anbieter, Ask Jeeves, hat angekündigt sich gegen diese Vorwürfe „energisch“ zu verteidigen.

Die Kläger wollten zu diesem Fall keine näheren Angaben machen, die Klage wurde bereits ohne Ankündigung im Februar im US-Bundesstaat Arkansas eingereicht.

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