1&1 löst Preiskampf auf dem DSL-Markt aus

Nach dem 1&1 eine (fast) deutschlandweite DSL-Flatrate für nur 9,99 Euro anbietet stehen Konkurrenten wie AOL, T-Online oder Freenet nun gewaltig unter Druck. Um nicht Marktanteile zu verlieren gehen Experten davon aus, dass alle größeren Anbieter bald einen ähnlich günstigen Preis anbieten werden.

„Unsere neue Flatrate wird sehr gut angenommen, es hat einen Run auf diese Tarife gegeben und die Hotline hatte sehr viel zu tun“ so eine 1&1 Sprecherin gegenüber dem Berliner Tagesspiegel. Bedenken, dass das Unternehmen durch diese Preise Verluste macht dementierte Sie aber „Dann würden wir es nicht machen“.

Roman Friedrich, Geschäftsführer der Technologie- und Managementberatung „Booz Allen Hamilton“ sagte dass es den Anbietern in dieser Phase weniger um Gewinne geht, viel mehr geht es nach seiner Einschätzung um Marktanteile. Momentan gibt es bei DSL in Deutschland im europäischen Vergleich immer noch Nachholbedarf, sein Unternehmen geht aber davon aus dass die Anzahl der DSL-Anschlüsse bis zum Jahresende von momentan knapp sieben auf 8,5 Millionen steigen wird und allein im Jahr 2007 fünf Millionen hinzukommen werden.

Mit diesen günstigen Flatrate-Angebot versucht 1&1 den Haupt-Konkurrenten T-Online von der Spitze der DSL-Anbieter zu verdrängen und gleichzeitig Kunden längerfristig an das Unternehmen zu binden. Ein Kenner der Branche sagte dass der Preis für Flatrates jetzt kaum noch tiefer gehen kann.

1&1 reagierte mit seinem Angebot auf alternative Angebote wie z.B. von Versatel, Hansenet und Arcor – diese Anbieter haben eigene Netze und dehnen ihre Angebote regelmäßig auf weitere Städte aus. So bietet beispielsweise Arcor eine ähnliche Flatrate für 9,99 Euro an, Kunden müssen hier – im Gegensatz zu 1&1 - ihren Telekom-Anschluss kündigen und komplett zu Arcor wechseln.  Ein Arcor-Sprecher sagte dass man keine Absichten hat dass 1&1 Angebot zu kontern, man werde den Markt aber weiterhin beobachten. Weiterhin gab Er an „Der Zuspruch auf unsere Flatrate war so groß, dass wir nicht pünktlich liefern konnten und unsere Hotlines zum Teil völlig überlastet waren“

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