Spammer geben sich als US-Heimatschützer aus

Internet & Webdienste Bundesbehörden ermitteln in den USA gegen die Versender zweier Massenmailings in denen versucht wird die Familen von Soldaten, die im Irak umgekommen sind, zu betrügen. Die E-Mails täuschen vor vom US-amerikanischen Heimatschutz-Ministerium zu stammen. In dem einen Schreiben wird ein Link zur Webseite der amerikanischen Einwanderungsbehörde angegeben und der Verfasser versucht angeblich Geld von einem Freund des verstorbenen Soldaten wiederzuerlangen.

Die zweite E-Mail kommt angeblich von einem Bundesagenten, der versucht Gelder wiederzubeschaffen die von Saddam Husseins Sohn aus der Irakischen Zentralbank gestohlen worden sein sollen. Auch diese E-Mail verweist auf die Webseite der Einwanderungsbehörde und fordert den Empfänger auf seine Adressdaten zu bestätigen, da man eine "wichtige geheime Angelegenheit besprechen" müsse.

Die E-Mails gleichen vom Aufbau und der Herangehensweise denen der bekannten "Nigeria Connection", die dem Empfänger versprechen er würde eine riesige Geldsumme erhalten, wenn er einen Regierungsbeamten besteche.

Ein Sprecher der Heimatschutzbehörde sagte, daß die neuen Spam-Mails zu den penetrantesten ihrer Art gehören, auf die sein Ministerium bisher gestoßen ist.
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