Microsoft im Höhenflug - Andere Firmen im Tiefflug

Wirtschaft & Firmen Microsoft, größter Softwarehersteller der Welt, befindet sich weiter im Höhenflug. Glänzende Quartalsergebnisse (wir berichteten) und Kartellverfahren, die dem Giganten kaum schaden, sind dafür verantwortlich. Andere Firmen hingegen im Tiefflug. Selbstverständlich musste Microsoft viele Kartellverfahren durchstehen, doch kaum eines hat dem Unternehmen wirklich geschadet. Im Jahr 2001 haben US-Gerichte versucht, Microsoft bei Dominierung auf dem Betriebssystemmarkt für Computer einzuschränken. Firmen wie Time Warner und Sun Microsystems erkannten jedoch recht bald, dass das Gerichtsurteil und die Microsoft auferlegten Forderungen nicht ausreichen würden, die Dominanz des Unternehmens nur annähernswert einzudämmen. Von Sun Microsystems hört man seit letztem Jahr auch nichts mehr in diese Richtung, was aber keineswegs verwunderlich ist, denn schließlich arbeiten Microsoft und Sun inzwischen auf einigen Gebieten zusammen.

Das einzige Kartellverfahren bei dem Microsoft nicht ganz so gut wegkam, war das Verfahren der EU bezüglich dem Windows Media Player (WMP). Microsoft hat sich zwar dem Urteil des EU-Gerichtshofs gebeugt und hat auch schon die geforderte Windows XP Version ohne WMP auf den Markt gebracht, jedoch kann hier Microsoft auf die Endbenutzer zählen. Denn nicht sonderlich viele werden ein Produkt ohne WMP kaufen, wenn das gleiche Produkt mit WMP zum gleichen Preis verkauft wird.
Bis jetzt verkauft sich die Windows XP "Reduced Media Edition" zur Freude des Unternehmens schlecht und auch die PC-Hersteller haben schon angekündigt, dass sie weiter auf ihren PCs das "normale" Windows XP vorinstallieren werden.

Vor ein paar Tagen war Microsoft wieder einkaufen gegangen und hat Sybari eingekauft (wir berichteten). Sybari stellt Schutzsoftware für Unternehmen her. Neben AntiVirus-, AntiSpam- und AntiSpyware-Lösungen bietet das Unternehmen aus New York auch Filterprodukte für den Kampf gegen Spam an.

Dann wären da noch die Unternehmen GIANT und GeCAD. Beide bieten auch Schutzsoftware an und wurden auch von Microsoft übernommen.

So viel zum Höhenflug von Microsoft und jetzt zum Tiefflug der anderen Unternehmen.

Gerade Hersteller von Software zum Schutz vor Viren, Spyware und Spam, bekannte Unternehmen wie McAfee und Symantec könnte Microsoft, so behaupten derzeit viele Analysten, den Markt wegnehmen. Denn alles deutet darauf hin, dass Microsoft auf dem Markt für Schutzsoftware mitmischen will.

Der sog. Worst Case wäre, dass Microsoft nicht nur Virenschutzsoftware anbietet, sondern diese auch in kommende Windows-Versionen integriert. Damit würde der Redmonder Konzern kurzerhand den Markt für Virenschutzsoftware beherrschen. Natürlich gehen wir hier von einem Worst Case aus, doch zu Zeiten von DOS hat auch niemand geglaubt, dass Microsoft irgendwann einen eigenen Browser bzw. Media Player in sein Betriebssystem integrieren wird.

Analysten rechnen jedoch immer mit dem schlimmsten, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass seit Bekanntgabe der Übernahme von Sybari durch Microsoft, der Wert von Symantec Aktien um 8,7% gesunken und der von McAfee Aktien um 8,6%.
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