Erdbebenopfer in Südasien - Hilfeaufruf *UPDATE1*
Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Südasien steigt die Zahl der Opfer weiter an. Immer noch werden unzählige Leichen gefunden. Zudem befürchten Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass noch mehr Menschen sterben, wenn in den Katastrophengebieten Seuchen ausbrechen.
Wie viele Menschen bei der Flutwelle ums Leben
kamen, lässt sich kaum genau sagen. Die am schwersten
betroffenen Länder korrigieren ihre Opferzahlen fast
stündlich nach oben. Allein in Indonesien schließen die
Behörden 40.000 Tote nicht mehr aus. In Sri Lanka starben
nach letzen offiziellen Angaben mehr als 21.000 Menschen, in
Medienberichten ist bereits von 25.000 Todesopfern die Rede.
Mehr als eine Million Menschen wurden dort durch die
Wassermassen obdachlos. In Indien werden bislang 9500
Todesopfer beklagt.
Das außergewöhnlich heftige Beben der
Stärke 9,0 hatte sich Sonntagmorgen gegen 8.00 Uhr Ortszeit
ereignet. Sein Epizentrum lag nordwestlich der indonesischen
Insel Sumatra. Das Beben löste gewaltige meterhohe
Flutwellen -
so genannte Tsunami - aus, die ganze Küstenregionen
verwüsteten. Komplette Dörfer, selbst Inseln sind in den
Fluten untergegangen.
Es handelt sich um die größte Naturkatastrophe aller Zeiten -
eintreffende Helfer berichten, dass es vor Ort "wie nach einem
Atombombenangriff" aussieht - Millionen Menschen sind nun unmittelbar von
Seuchen bedroht!
(Bilder copyright bei www.tagesschau.de)
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Erdbebenopfer in Südasien - Hilfeaufruf
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