Lauschangriff auf den Mailverkehr ab 2005

Internet & Webdienste
Wie der spiegel.de berichtet. gehen ab Januar verdächtige E-Mails CC an die Polizei. Eine neue Verordnung erlaubt es dem Staat, den E-Mail-Verkehr besser zu überwachen. Ab dem 1. Januar 2005 haben Kommunikationsanbieter die für staatliches Lauschen erforderliche Technik einzurichten - auf eigene Kosten. Datenschützer und die betroffene Provider sind empört.

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Zum 1.1.2005 droht damit eine Zwickmühle. Einerseits wirken umfangreiche Verpflichtungen der Provider bei nur wenigen Überwachungen unangemessen. Andererseits sorgen sich Datenschützer schon heute über die jährlich deutlich steigende Anzahl von Überwachungen. Sollen nun im Bereich E-Mail-Kommunikation die staatlichen Lauscher einfacher versorgt werden, dürfte dieser Bereich deutlich anziehen und die Zunahme der Überwachungseingriffe insgesamt noch steiler ansteigen.

Die Provider stöhnen wegen der Kosten, Datenschützer befürchten mehr Überwachungen, und der Bürger sieht sich einer vereinfachten Überwachung ausgesetzt.


News-Einsender:
genshagen
Weiter im Original-Artikel auf: www.spiegel.de
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