Netzwelten: Zeitmangel der Gamer

WinFuture In diesen Tagen schlägt jedes Gamerherz höher - diverse Titel, die schon lange erwartet wurden, kommen auf den Markt. Man mag sich gar nicht so recht entscheiden können, welche der Spiele man denn nun gerne erstehen möchte.

Titel wie World of Warcraft, NBA Live 2005, Need for Speed: Underground 2 und nicht zuletzt Half-Life 2 plus Counter-Strike 2 klingen wie Musik in den Ohren.
Ich hatte die Gelegenheit alle aufgezählten Spiele entweder selbst gespielt oder bei anderen gesehen zu haben und ich muss sagen, dass bei allen wirklich Maßarbeit geleistet wurde. So fällt es mir sehr schwer zu entscheiden was denn nun in meinen imaginären Warenkorb muss.

Näher eingehen möchte ich hier auf Half-Life 2, denn wie viele Leser habe auch ich einen Gutschein für das Spiel erhalten, als ich mir eine ATI-Grafikkarte gekauft habe. Eigentlich bin ich eher weniger ein Shooter-Typ, das mag wohl auch die Erklärung dafür sein, dass ich erst im letzten Februar zum ersten Mal dieses Content-Delivery-Tool "Steam" installiert habe.
Auf den ersten Blick wirkt Steam wie ein sehr gut durchdachtes Konzept: Freigeschaltete (sprich: gekaufte) Spiele werden über Content-Server auf die Festplatte herunter geladen und stets aktualisiert. Keine CDs mehr einlegen, und schon gar keinen Platz auf dem Schreibtisch für die Verpackungen oder Handbücher suchen - das alles fällt weg, irgendwie praktisch.
Auch für Valve ist Steam ein sinnvolles, wenn auch notwendig gewordenes Konzept. Der Austausch von Half-Life Schlüsselnummern war in Gamerkreisen Gang und Gäbe. Um Counter-Strike im Netz spielen zu können, genügte damals einfach nur ein gültiger Key und fertig. Valve wollte dem einen Riegel vorschieben, mit Half-Life 2 kommt der nächste Schritt. Nach der Installation muss eine Zwangsaktivierung im Internet durchgeführt werden, diese äußert sich, indem ein Steamaccount erstellt wird. Computer ohne Internetanschluss bleiben da auf der Strecke. Es sind zwar sicherlich nur wenige Anwender, die einen HL2 fähigen PC haben und gleichzeitig kein Internet, aber es gibt sie, ganz bestimmt.

Nach mehr oder weniger sieben Vorlade-Downloadphasen müsste ich das Spiel nun fast komplett auf dem Rechner haben. In diversen Vorab-Reviews (man beachte diesen Begriff) wurde das Spiel schon auf höchste Töne gelobt, ich bin gespannt und hoffe, dass HL2 nicht nur ein sinnloses Abschlachtungsgemetzel mit revolutionärem Hardware-Effektefeuer bieten wird, sondern auch inhaltlich etwas hergibt, schließlich ist die Zeit kostbar und bei so vielen aktuellen Spielen knapp bemessen ;)

Bis zum nächsten Mal,
Ihr Simon Bauer

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