Microsoft 2004 mit 14 Prozent Umsatzwachstum

Microsoft Redmond, Washington - 22. Juli 2004 - Die Microsoft Corp. gab einen Umsatz von 9,29 Milliarden US-Dollar für das am 30. Juni 2004 endende, vierte Quartal des Geschäftsjahres 2004 bekannt. Damit erreichte das Unternehmen im Vergleich zu 8,07 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von 15 Prozent.

Der operative Gewinn belief sich im vierten Quartal auf 3,13 Milliarden US-Dollar und weist Belastungen in Höhe von 739 Millionen US-Dollar vor Steuern für aktienbasierte Vergütungen aus. Demgegenüber lag der operative Gewinn im vierten Quartal 2003 bei 1,54 Milliarden US-Dollar. Diese Summe enthält vorsteuerliche aktienbasierte Vergütungen in Höhe von 665 Millionen US-Dollar sowie Zahlungen von 796 Millionen US-Dollar, die vor allem auf die Beilegung des Rechtsstreits zwischen Microsoft und AOL Time Warner zurückzuführen sind.

Darüber hinaus lag der Reingewinn im Berichtsquartal bei 2,69 Milliarden US-Dollar und berücksichtigt einen Steuervorteil aus der Aufhebung von Steuerrückstellungen in Höhe von 208 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Reingewinn von 1,48 Milli-arden US-Dollar erzielt. Der Gewinn je Aktie wies im vierten Quartal 0,25 US-Dollar aus. Darin enthalten ist eine Belastung nach Steuern von 0,05 US-Dollar je Aktie für aktienbasierte Bonuszahlungen und ein Steuervorteil von 0,02 US-Dollar je Aktie aus der Aufhebung von Steuerrückstellungen. Im Vergleich dazu betrug der Gewinn je Aktie im Vorjahresquartal 0,14 US-Dollar und umfasste eine Belastung nach Steuern von 0,04 US-Dollar aufgrund von aktienbasierten Vergütungen sowie von 0,05 US-Dollar hauptsächlich durch die Einigung zwischen Microsoft und AOL Time Warner.

Für das am 30. Juni 2004 endende Geschäftsjahr verzeichnete Microsoft einen Umsatz von 36,84 Milliarden US-Dollar und damit einen Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zu 32,19 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2003. Der Reingewinn des Unternehmens betrug im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2004 8,17 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie belief sich auf 0,75 US-Dollar. Darin enthalten sind eine Belastung nach Steuern von 0,35 US-Dollar aufgrund von aktienbasierten Vergütungen, Kosten von 0,17 US-Dollar je Aktie im Zusammenhang mit der Beilegung des Rechtsverfahrens gegen Sun Microsystems und der von der Europäischen Kommission verhängten Geldstrafe sowie ein einmaliger Steuervorteil von 0,02 US-Dollar.

Im Vergleich dazu lag der Reingewinn im Geschäftsjahr 2003 bei 7,53 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie bei 0,69 US-Dollar. In diese Zahlen fließen nachsteuerliche Belastungen von 0,23 US-Dollar für aktienbasierte Vergütungen, Investitionsverluste von 0,07 US-Dollar, Kosten infolge der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten von 0,06 US-Dollar sowie ein Steuervorteil von 0,01 US-Dollar.

"Wir haben das Berichtsquartal mit einer Umsatzsteigerung von 15 Prozent sehr erfolgreich abgeschlossen. Alle Geschäftsbereiche erfüllten unsere Ziele oder übertrafen sie sogar. Unsere Fortschritte bei der Kosteneffizienz führten insgesamt zu höheren Gewinnspannen", kommentiert John Connors, Chief Financial Officer, Microsoft. "Das Geschäftsjahr 2004 war für Microsoft ein hervorragendes Jahr: Der Umsatz stieg aufgrund einer starken Leistung in allen sieben Unternehmensbereichen um 14 Prozent, und wir haben die Umsatzrenditen verbessert. Außerdem haben wir einen erheblichen Teil unserer Rechtsverfahren geklärt. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres haben wir zudem bekannt gegeben, unseren Aktionären in den nächsten vier Jahren bis zu 75 Milliarden US-Dollar zukommen zu lassen. Wir sind davon überzeugt, dass unser Unternehmen durch Innovationen und die Steigerung des Kundennutzens weiter auf Wachstumskurs bleibt."

Umsatz nach ausgewählten Produktgruppen
Die Geschäftssparte Server and Tools legte im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 20 Prozent kräftig zu. Ausschlaggebend für das Rekordergebnis war das Umsatzwachstum über die gesamte Plattform. So kletterte der Umsatz mit neuen Windows Server-Lizenzen um 20 Prozent und auch die Nachfrage nach Enterprise Editionen der Microsoft Server-Produkte nahm stark zu. Mit Microsoft SQL Server und Microsoft Exchange konnte das Unternehmen den Umsatz um 20 Prozent steigern. "Die Nachfrage nach Windows Server 2003 verstärkte den Umsatz mit allen Server-Produkten wie Small Business Server, Microsoft SQL Server und Exchange", so Kevin Johnson, Group Vice President Worldwide Sales Marketing and Services.

In der Produktsparte Information Worker stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal aufgrund der hohen Absatzzahlen von Office in allen Kundensegmenten durch starke Volumenlizenzen und OEM-Umsätze um 23 Prozent. Zu den Unternehmen, die im Berichtsquartal Office erwarben, gehören JDS Uniphase Corporation, die Weltbank und Xerox Corporation.

Der Unternehmensbereich MSN verbuchte das erste profitable Jahr. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2003, in dem ein Verlust von 567 US-Dollar zu verzeichnen war, wurde im Geschäftsjahr 2004 ein operativer Gewinn von 121 Millionen US-Dollar und damit ein Turnaround von knapp 690 Millionen US-Dollar erzielt. Mit diesem Erfolg demonstriert MSN, dass die Plattform die Top-Adresse für Werbung im Internet ist und dass sich die operative Effizienz des Unternehmensbereiches stark verbessert hat. "Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit und die positive Entwicklung von MSN. Wir haben MSN in die Gewinnzone gebracht und werden auch weiterhin investieren, um unseren Kunden das beste Internet-Erlebnis zu bieten", so David Cole, Senior Vice President MSN und Personal Services Division.

Am 20. Juli gab Microsoft bekannt, dass der Verwaltungsrat des Unternehmens einer vierteljährlichen Dividende in Höhe von 0,08 US-Dollar je Aktie zustimmte. Darüber hinaus plant Microsoft, in den nächsten vier Jahren Aktien im Wert von bis zu 30 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen und eine einmalige Sonderdividende von 3,00 US-Dollar je Aktie auszuzahlen. Bevor die Sonderdividende ausgeschüttet werden kann, müssen die Aktionäre Änderungen des Aktienprogramms zustimmen. Es sieht bestimmte Anpassungen für Aktienprämien vor, um die Auswirkungen der einmaligen Sonderdividende zu kompensieren.

Geschäftsprognose
Für das am 30. September 2004 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 8,9 Milliarden US-Dollar und 9,0 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 3,7 Milliarden US-Dollar und 3,8 Milliarden US-Dollar liegen und berücksichtigt aktienbasierte Bonuszahlungen in Höhe von rund 750 Millionen US-Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie wird auf 0,25 US-Dollar geschätzt und enthält aktienbasierte Bonuszahlungen nach Steuern von 0,05 US-Dollar.

Für das nächste, am 30. Juni 2005 endende Geschäftsjahr, rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 38,4 Milliarden US-Dollar und 38,8 Milliarden US-Dollar und einem operativen Gewinn zwischen 16,1 Milliarden US-Dollar und 16,5 Milliarden US-Dollar, der aktienbasierte Bonuszahlungen von rund 2,5 Milliarden US-Dollar berücksichtigt. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 1,05 US-Dollar und 1,08 US-Dollar und umfasst aktienbasierte Bonuszahlungen nach Steuern von 0,16 US-Dollar.

News-Quelle:  Pressemeldung Microsoft

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