MS kooperiert bei Suche nach Urhebern von Sasser

Microsoft

Microsoft arbeitet eng mit staatlichen Stellen in den USA wie der Northwest CyberCrime Taskforce zusammen, einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vom FBI und dem US-Geheimdienst, um die Codes der Computer-Würmer Sasser (oder "W32.Sasser.worm") und Agobot (oder "Agrobot") forensisch zu analysieren. Dies soll auf die Spur von deren Urhebern führen. Gleichzeitig unterstützt Microsoft die Anti-Virus-Community und andere Industriepartner, um die Kunden vor diesen Gefahren zu schützen. Der sich aktuell stark verbreitende Wurm Sasser versucht, eine Schwachstelle in Windows XP und Windows 2000 auszunutzen, gegen die der Einsatz einer Firewall schützt oder das Aufspielen des Microsoft Security Updates MS04-011 vom 13. April 2004. Varianten des Wurms Agobot greifen ebenfalls Systeme an, die nicht durch eine Firewall oder das Sicherheits-Update geschützt sind.

Kunden, die eine Firewall in Standardkonfiguration nutzen, sind grundsätzlich gegen Gefahren durch Würmer wie Sasser geschützt. Zu diesen Firewalls gehören die in Windows XP integrierte sowie Hardware- und Software-Firewalls von Drittanbietern. Anwender sollten sich erst versichern, dass ihre Firewall auf allen Netzwerkverbindungen korrekt eingerichtet ist, und anschließend das Microsoft Sicherheitsupdate MS04-011 installieren. Die deutschen Versionen des Updates können über den Link http://www.microsoft.com/germany/ms/security/sasser.mspx  bezogen werden oder per Windows Update unter http://windowsupdate.microsoft.com . Zusätzlich stellt Microsoft unter dem gleichen Link Informationen zur Beseitigung des Wurmes zur Verfügung sowie ein kostenloses Tool, welches Kunden dabei unterstützt, den Sasser-Wurm automatisch von infizierten PCs zu entfernen. Kunden der automatischen Windows Update-Funktion sind bereits gegen die neuen Gefahren geschützt, da sie das Sicherheits-Update erhalten haben. Microsoft weist darauf hin, dass in der Folge des Sasser-Wurms auch schon E-Mail-Würmer aufgetaucht sind, die sich als "Sasser Removal-Tool" tarnen. Software-Hersteller versenden jedoch niemals solche Tools per Mail, eine entsprechende E-Mail-Nachricht ist daher sofort zu löschen.

Drei Schritte zum Schutz des PCs
Microsoft empfiehlt weiterhin allen Kunden, die Internet-Seite www.microsoft.com/germany/ms/security/  zu besuchen und über die folgenden drei Schritte ihren PC zu sichern.

1. Nutzen Sie eine Internet-Firewall auf allen PCs und Laptops, zum Beispiel die in Windows XP enthaltene Internet Verbindungs-Firewall.

2. Aktualisieren Sie die Software auf Ihrem Computer über die automatischen Updates für Windows.

3. Verwenden Sie die Antivirus-Software mit jeweils aktuellen Virensignaturen.

News-Quelle:  Pressemeldung Microsoft


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