Kartellverfahren: MS findet Strafe unangemessen
Im langjährigen Kartellverfahren um Microsoft wird heute die Entscheidung verkündet. Bereits vor 2 Tagen wurde bekannt, dass der Wettbewerbshüter Mario Monti eine Strafe von rund 500 Millionen Euro verhängen will. Deshalb bezog Microsoft gestern Stellung dazu uns sagte, dass "es sehr schwer sei nachzuvollziehen, wie ein Bußgeld dieser Größenordnung unter den gegebenen Umständen gerechtfertigt werden kann".
Für die EU wäre diese Summe eine willkommene Spende - auch unser Finanzminister Hans Eichel wird sich darüber freuen. Immherhin steuert Deutschland einen großen Teil zum EU-Haushalt bei, der durch das Bußgeld erheblich steigen sollte. Deshalb brauch Deutschland nicht mehr so viel beizusteuern und spart rund 100 Millionen Euro.
Doch ein Ende wird das Kartellverfahren durch die Urteilssprechung heute nicht haben. Microsoft wird gegen das Urteil protestieren und in Berufung gehen.
Quelle: heise.de
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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