Microsoft geht gerichtlich gegen Spammer vor

Microsoft In Deutschland hat Microsoft gegen drei deutsche Firmen gerichtliche Verfügungen erlangt, die ihnen weitere Spam-Aktivitäten untersagen. Sechs weitere Firmen haben sich außergerichtlich verpflichtet, künftig auf das Versenden von Spam-Mails zu verzichten. Die meisten dieser Firmen waren darauf spezialisiert, pornografische Inhalte oder den Zugang zu so genannten "Adult Sites" zu vermarkten. Unerwünschte Werbe-Mails mit oft rechtswidrigem Inhalt machen mittlerweile etwa 60 Prozent des gesamten Internet Mail-Aufkommens aus. Für die Verbraucher bedeutet dies eine erhebliche Nutzungsbeeinträchtigung von Mail und Internet. Deshalb unterstützt Microsoft die Anti-Spam-Task-Force (ASTF) des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco) seit 2003 und arbeitet auch mit vielen anderen Institutionen (Telia/Schweden, AOL/USA, Yahoo!/Japan/USA) zusammen. Darüber hinaus hat Microsoft letzte Woche die Gründung der Global Infrastructure Alliance for Internet Safety (GIAIS) bekanntgegeben. Zu den GIAIS-Mitgliedern gehören unter anderem T-Online, MSN, Tiscali SpA, United Online, British Telecom, Chunghwa Telecom, Cox Communications, EarthLink, Korea Telecom, NTT Communications, Planet Internet, Shaw Communications, TDC, TeliaSonera, Wanadoo und Xtra (Telecom New Zealand) mit einem Gesamtvolumen von etwa 150 Millionen Kunden.

Die ersten gerichtlichen Erfolge für Microsoft sind Teil einer weltweit angelegten Kampagne gegen Spam. In Europa arbeitet Microsoft bereits in 15 Ländern mit Regierungsbehörden daran, den Schutz der Verbraucher im Internet zu verbessern. Elf konkrete Fälle durch oder mit Unterstützung von Microsoft führten bereits zum Erfolg: Ein zusammen mit AOL angestrengtes Verfahren in Frankreich, ein weiteres in Großbritannien, drei Verbraucherschutzklagen über den Verbraucher Ombudsmann in Dänemark, zwei Anklagen in Frankreich und eine in Italien vor den nationalen Datenschutzbehörden der Länder. Im vergangenen Dezember wurde in New York nach sechsmonatiger intensiver Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft ein Ring von Spam-Versendern angeklagt, für Milliarden von illegalen Spam-Mails verantwortlich zu sein.

Zwei der deutschen Fälle wurden mit Hilfe der nationalen Spam Hotline der eco aufgedeckt. Aufgrund der erfolgreichen Erfahrungen und im Bemühen um mehr Kooperation, wie sie von den Teilnehmern aus dem öffentlichen und privaten Sektor der OCDE Spam Konferenz Anfang Februar in Brüssel verlangt wurde, unterstreicht Microsoft die Bedeutung nationaler Spam Hotlines für eine erfolgreiche Bekämpfung des Phänomens Spam in Europa.

Weitere Informationen und Hilfestellungen zum Thema Spam finden Anwender unter www.eco.de. Auf dieser Seite findet sich auch die Adresse der nationalen Spam-Hotline (E-Mail Adresse).


News-Quelle:  Pressemeldung Microsoft


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