GMX: Erster TÜV-zertifizierter Virenschutz

Internet & Webdienste GMX erhält für seinen Virenschutz das Prüfsiegel des TÜV Saarland. Erstmals in Deutschland wird damit die Virenschutz-Funktion eines Internet-Dienstes vom TÜV bewertet. Die aktuelle Mydoom-Attacke hat erneut gezeigt, dass Viren und Würmer eine erhebliche Gefährdung für alle Internet-Nutzer darstellen. Der Kommunikationsdienst GMX ließ seinen Virenschutz deswegen von tekit Consult Bonn GmbH, einem Security-Spezialunternehmen der TÜV Saarland Gruppe (www.tekit.de), auf den Prüfstand stellen. Untersucht wurde die prozentuale Erkennungsquote des GMX Virenschutzes, der in den Premiumdiensten GMX ProMail und GMX TopMail angeboten wird. Der GMX Virenschutz basiert auf der Scan-Engine von Sophos, einem der weltweit führenden Hersteller von professioneller AntiViren-und AntiSpam-Software.

GMX Virenschutz mit 100 Prozent Erkennungsrate

Als Gesamtergebnis erreichte der GMX Virenschutz eine Erkennungsrate von 100 Prozent. Im Labor erkannte der Scanner von Sophos mit den Standardeinstellungen unter FreeBSD alle 734 getesteten Dateien als infiziert. Unter Linux waren diese Ergebnisse verifizierbar, auch hier wurden alle weit verbreiteten Schädlinge erkannt. Zudem wurden keine Fehlalarme durch Sophos Anti-Virus ausgelöst. Bei der Testdurchführung im Internet filterte der GMX Virenschutz alle 734 infizierten Dateien der Sammlung heraus. Dabei waren die Virennamen jeweils exakt identisch mit den im Rahmen eines Vortests im Labor festgestellten Namen.

Als Referenzdatenset an infizierten Dateien kam die WildList-Virensammlung (www.wildlist.org) zum Einsatz. Die WildList-Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine ständig aktualisierte Liste der Viren zu veröffentlichen, die wirklich bei Anwendern auftreten und stark verbreitet sind.

Vergleichstest zeigt deutliche Qualitätsunterschiede

Zu Vergleichszwecken wurde auch der Open Source-Virenscanner ClamAV getestet. Im Labortest ergab ein Scan mit den Standardeinstellungen über die Virensammlung mit 734 Dateien unter FreeBSD, dass 399 Viren (54,36%) gefunden und 335 Viren (45,64%) nicht als solche erkannt wurden. Die Erkennungsschwächen erstreckten sich über alle Bereiche der Virensammlung. Pro Virus wurde oft nur eine, nicht aber beide infizierten Dateien erkannt. Die Erkennungsleistung des Programms unter Linux war identisch. Von 734 Schädlingen wurden nur 399 gefunden und 335 infizierte Dateien übersehen.

Außerdem wurde ein Test gegen die Sammlung mit den nicht-infizierten Dateien durchgeführt. Dabei schlug ClamAV unter Linux und FreeBSD 23 Mal falschen Alarm.

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