Mydoom: Neuer E-Mail-Wurm verbreitet sich rasant

Internet & Webdienste Er verstopft Netzwerke und öffnet Angreifern eine Hintertür Programm versendet in 30 Sekunden rund 100 E-Mails Ein neuer E-Mail-Wurm verbreitet sich nach Angaben von Anti-Viren-Spezialisten seit 26. Januar rasant im Internet.

Der von den Herstellern von Anti-Viren-Software als "Mydoom" oder "Novarg" bezeichnete Wurm verstopft die Netzwerke und öffnet Angreifern möglicherweise eine Hintertür auf den befallenen Rechnern. Der Wurm ist meistens im Anhang einer E-Mail-Fehlermeldung versteckt. Bei der Öffnung startet ein Programm, das in 30 Sekunden rund 100 mit dem Wurm infizierte E-Mails an Adressen im E-Mail-Verzeichnis versendet.

Betroffen sind die Windows-Betriebssysteme von Microsoft. Der Angriff begann am Nachmittag des 26. Januars, wie Vincent Gullotto von Networks Associates sagte. Zunächst wurden große US-Konzerne mit ihren riesigen Adressbüchern attackiert, das Programm breitete sich aber schnell auf der ganzen Welt aus. Die Anti-Viren-Firma Symantec erklärte, der Wurm scheine auch die Tastatureingaben zu protokollieren. So könnten beispielsweise Passwörter erspäht und weitergegeben werden. Verbreitung erfolgt durch User Im Gegensatz zu früheren Viren werbe das Programm nicht mit Bildern von Stars oder Nacktfotos, sondern gebe sich ganz technisch, sagt Steve Trilling von Symantec.

So heißt es etwa in einer E-Mail: "Diese Nachricht enthält Unicode-Zeichen und wurde als binärer Anhang verschickt." Ein Microsoft-Sprecher erklärte, der Wurm scheine keine Sicherheitslücke auszunutzen, sondern werde allein von den Nutzern weiterverbreitet. Für das E-Mail-Programm Outlook von Microsoft gibt es einen Patch, der die Nutzer generell vor dem Öffnen unbekannter Anhänge warnt.

Es ist noch nicht klar, ob "Mydoom" großen Schaden anrichten wird. "Bisher verbreitet er sich sehr schnell", sagte Trilling. "Mydoom" ist schon der zweite Internetwurm, der sich in diesem Jahr verbreitet. Der erste Wurm "Bagle" infizierte zu Beginn des Monats zahlreiche Computer, starb nach wenigen Tagen aus.

weiter in der Original-News auf www.news.at


News-Submiter: mastre1


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