Intel kündigt neue Produktgenerationen für 2004 an

Hardware Der Chip-Hersteller Intel will im nächsten Jahr die Umstellung auf 90-Nanometer-Architekturen beginnen. Bereits im zweiten Quartal sollen 60 Prozent der von Intel neu ausgelieferten Desktop-CPUs zur Prescott-Reihe gehören, dem Nachfolger des Pentium 4. Das sagte Konzernchef Craig Barrett gestern bei einem Treffen mit Finanz-Analysten in New York.

Die Taktfrequenzen der Prozessor-Linie werden laut Roadmap des Chip-Herstellers bis zum Ende kommenden Jahres vier Gigahertz erreichen. Die 90-Nanometer-Architektur soll außerdem in den preisgünstigeren Celeron-CPUs zum Einsatz kommen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Weiterentwicklung neuer drahtloser Netzwerk-Standards.

Noch in diesem Jahr will Intel mit der Auslieferung der ersten Bauelemente für WiMax beginnen. Die Technologie wurde unter der Kennzahl 802.16 bei der Standardisierungsorganisation IEEE zertifiziert und dient dem Aufbau drahtloser Netzwerke in Ballungsräumen. WiMax soll unter anderem als Backbone für WLAN-Hotspots und zur Funkanbindung von Haushalten über die letzte Meile genutzt werden. Intels Chief Operating Officer Paul Otellini kündigte weiterhin die Markteinführung von Intels ersten Chip an, der sowohl die Datenübertragung per WLAN als auch über Bluetooth ermöglicht. Dabei finden auch die WLAN/Bluetooth-Chipsätze von Mobilian Verwendung, einem Unternehmen, dass Intel erst kürzlich übernommen hat.

Pentium M-Nachfolger Dothan und 100.000 verkaufte Itanium 2 Neben Sende-Technologien für die drahtlose Daten-Übertragung bilden stromsparende Prozessoren die zweite Säule in Intels Strategie für den Mobile-Bereich. Diese soll im kommenden Jahr durch die Veröffentlichung von Dothan, dem Nachfolger des im Centrino-System genutzten Pentium M-Prozessors, ausgebaut werden. Der Chip wird ebenfalls in einer 90-Nanometer-Architektur gefertigt. Bei der Flash-Speicherfertigung will sich der Konzern zukünftig auf Multilevel-Zellen konzentrieren, in denen Flash Memory und SRAM kombiniert werden. Die Bauelemente sollen in zwei verschiedenen Package-Größen für Mobiltelefone und PDAs vermarktet werden.

Otellini verkündete auf der Analysten-Konferenz außerdem die Auslieferung des 100.000. Itanium 2-Prozessors. Damit würde Intel im High End-Bereich ähnliche Verkaufsraten erzielen wie die Konkurrenten IBM und Sun Microsystems. Das Wachstum in dem Sektor erfolge vor allem auf Kosten Suns, so Otellini.


News-Submiter: edragon
News-Quelle: www.testticker.de


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