Studenten verärgert über Napster-Deal

Am hart umkämpften legalen Online-Musikmarkt, kämpft Napster derzeit um die wichtigste Zielgruppe, die Studenten. So wurde beispielsweise mit der Pennsylvania State University ein Vertrag abgeschlossen, der den "Campus-Piraten" den neuen Bezahl-Service durch kostenlose Downloads ans Herz legen soll. Wie sich nun herausstellte, sind die Gratis-Downloads doch nicht gratis. Der Napster-Service wird nämlich durch den Uni-eigenen Technikfonds finanziert, der die Studenten pro Semester pauschal 160 USD (140 €) kostet.

Viele Studenten gehen nun gegen diese Art der Zwangsmitgliedschaft bei Napster vor. Sie rufen zum Boykott dieses versteckten Musikkaufs auf.

Im Detail sieht dieser Vertrag vor, dass zunächst 18.000 Studenten der Pennsylvania State University unbegrenzt in 96 kBit/s kodierte Musiktitel im Windows-Media-Format downloaden oder streamen können.

Die Musiktitel sind jedoch mittels Digital Rights Management (DRM) vor der Weitergabe geschützt und können auch nicht gebrannt werden. Das bedeutet für die Studenten, dass sie 99 US-Cent pro Lied zahlen müssten, um die Downloads dauerhaft behalten zu können.

Nach dem Abschluss ihres Studiums bleib den Studenten nichts von den jahrelang durch die Gebühr bezahlten "Gratis"-Downloads, da sie nicht auf Uni-fremde Rechner übertragen werden können.

Quelle: Futurezone
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