MS schließt 1. Quartal 2004 mit 6 Prozent Plus ab

Microsoft Redmond, Washington - 23. Oktober 2003 - Die Microsoft Corp. gab einen Umsatz von 8,22 Milliarden US-Dollar für das am 30. September endende ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 bekannt. Damit erzielte das Unternehmen im Vergleich zu 7,75 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent. Der operative Gewinn belief sich im ersten Quartal auf 3,15 Milliarden US-Dollar verglichen mit einem operativen Gewinn im ersten Quartal 2003 von 3,03 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus betrug der Reingewinn im Berichtsquartal 2,61 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie 0,24 US-Dollar. Darin enthalten sind nachsteuerliche Kosten für aktienbasierte Vergütungen in Höhe von rund 680 Millionen US-Dollar oder 0,06 US-Dollar je Aktie.

Im Vorjahresquartal wurde ein Reingewinn von 2,04 Milliarden US-Dollar oder 0,19 US-Dollar je Aktie erwirtschaftet. Diese Zahlen berücksichtigen Belastungen nach Steuern aufgrund von Investitionsverlusten in Höhe von 291 Millionen US-Dollar oder 0,03 US-Dollar je Aktie sowie Kosten für aktienbasierte Bonuszahlungen von rund 702 Millionen US-Dollar nach Steuer oder 0,06 US-Dollar je Aktie.

Der operative Gewinn, Reingewinn und Gewinn je Aktie aus dem Vorjahr wurden entsprechend den Kosten für aktienbasierte Vergütungen neu berechnet und weisen die Umstellung auf den US-Bilanzierungsstandard SFAS 123 aus.

"Die IT-Investitionen sprangen im ersten Quartal 2004 nur langsam an. Im Consumer Bereich erzielten wir jedoch höhere Umsätze als erwartet", so John Connors, Chief Financial Officer, Microsoft. "Im verbleibenden Geschäftsjahr steht die Steigerung des Kundennutzens durch innovative Software wie die neue Software-Plattform Microsoft Office System, Exchange Server 2003 und Small Business Server im Vordergrund. Außerdem wollen wir die Sicherheit unserer Software weiter ausbauen und Anwender vor immer häufigeren Attacken auf ihre Computersysteme schützen."

Umsatz nach ausgewählten Produktgruppen
Die kräftige Nachfrage der privaten Konsumenten nach PCs kurz vor und während des Schulbeginns kurbelte den Umsatz in der Produktsparte Client im Berichtsquartal stärker an als erwartet. MSN verbuchte mit Einnahmesteigerungen durch Werbung von mehr als 50 Prozent im ersten Quartal erneut einen satten Umsatzzuwachs. Auch in der Geschäftssparte Home and Entertainment stieg der Umsatz um 20 Prozent an. Ausschlaggebend dafür war die große Nachfrage nach Xbox-Produkten, die in den Sommermonaten auf den Markt kamen. Mit einem Umsatz von 53 Millionen US-Dollar zeigte auch der Produktbereich Mobile and Embedded Devices im Berichtsquartal starke Wachstumsimpulse. Allen voran wurden hier mit Windows Mobile, MapPoint und den Windows Embedded Produkten gute Ergebnisse erzielt. AT&T Wireless kündigte außerdem in dieser Woche die Verfügbarkeit von Motorola MPx200 an, dem ersten auf Windows Mobile basierenden Smartphone im nordamerikanischen Markt.

In der Produktsparte Server and Tools wurde ein Umsatz von 1,87 Milliarden US-Dollar und damit im Vorjahresvergleich ein Plus von 15 Prozent generiert. Mit Windows Server, Microsoft SQL Server und Microsoft Exchange erreichte Microsoft ein zweistelliges Umsatzwachstum. Entscheidend für diesen Zuwachs war die steigende Anzahl der Anwender, die High-End Enterprise Editionen kauften. So wurden für Windows Server 2003 seit Markteinführung doppelt so viele Lizenzen verkauft wie für Windows 2000 Server. Mit mehr als 120 Millionen weltweit verkauften Arbeitsplatz-Lizenzen bleibt Microsoft Exchange die führende Messaging Solution für Unternehmen.

Darüber hinaus ist seit dieser Woche Microsoft Office System erhältlich. Die Software-Plattform enthält eine neue zukunftsweisende Version von Outlook und integriert XML-Funktionalitäten sowie diverse neue Anwendungen wie Microsoft Office InfoPath, Microsoft Office OneNote und Microsoft Office Live Communications Server. "Mit Microsoft Office System können Kleinbetriebe als auch Großunternehmen die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern und den Nutzen von Geschäftsdaten op-timieren. Mit den neuen Office Versionen Microsoft Office Small Business Edition 2003 und Microsoft Office Student & Teacher Edition 2003 stellen wir Anwendern Produkte zur Verfügung, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind," so Jeff Raikes, Group Vice President, Productivity and Business Services. Zu den Kunden, die im Berichtsquartal Microsoft Office Software erwarben, gehören u.a. Accenture, Ace Hardware Corp. und Gold Kist, Inc.

Geschäftsprognose
Für das am 31. Dezember 2003 endende Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 9,7 Milliarden US-Dollar und 9,8 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 3,2 Milliarden US-Dollar und 3,3 Milliarden US-Dollar liegen und enthält geschätzte Kosten für Aktienprämien in Höhe von 1,0 Milliarden US-Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie wird mit 0,23 bis 0,24 US-Dollar beziffert und beinhaltet Kosten für Aktienprämien von rund 0,06 US-Dollar je Aktie.

Für das am 30. Juni 2004 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 34,8 Milliarden US-Dollar und 35,3 Milliarden US-Dollar und einem operativen Gewinn zwischen 11,4 Milliarden US-Dollar und 11,7 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt sind dabei Kosten für Aktienprämien von rund 4,0 Milliarden US-Dollar. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 0,86 US-Dollar und 0,88 US-Dollar und umfasst ebenfalls Kosten für Aktienprämien von rund 0,24 US-Dollar je Aktie.

News-Quelle:  Pressemeldung Microsoft


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