Filesharing: RIAA sucht das Gespräch mit Usern

Internet & Webdienste Der Verband der amerikanischen Musikindustrie RIAA will offenbar aufsehenerregende Klagen gegen Nutzer von Online-Tauschbörsen vermeiden. Nach außergerichtlichen Einigungen mit 52 von 261 verklagten Filesharing-Nutzern und über 830 Erklärungen von Tauschbörsianern, künftig keine Dateien mehr online anzubieten, strebt der Verband eine behutsamere Gangart in künftigen Fällen an. RIAA-Chef Mitch Bainwol kündigte während einer Anhörung des US-Senats an, zwar weiter gegen Tauschbörsen-Nutzer klagen zu wollen, jedoch überwiegend Vergleiche mit den Usern anzustreben. Eine Aburteilung der Nutzer sei nur der "letzte Ausweg", sagte Bainwol.

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