Privatperson verklagt die RIAA wegen Bespitzelung

Zum ersten Mal verklagt eine Privatperson aus den USA, die noch anonym bleiben möchte, die RIAA wegen Verletzung der Privatsphäre. Der Internet-Provider Verizon teilte der Frau mit, dass die RIAA die Personalien angefordert hat, da sie Filesharingdienste benutzt hat.

Sie teilte Verizon mit, dass sie diese vorerst nicht rausgeben sollen, da sie gerichtlich vorgehen möchte. Nachdem sie ihren Anwalt eingeschaltet hatte, reagierte er mit folgendem Statement:

"Das, was die RIAA macht, ist ein stärkeres Eindringen in die Privatsphäre als wenn beispielsweise jemand sehen kann, welche Bücher ich in der Bibliothek konsultiere oder welche Videos ich mir entleihe", zitieren US-Medien das Statement von Glenn Peterson, dem Anwalt der Klägerin. Die Musikindustrie kombiniere in ihrem Vorgehen "altmodische Einschüchterung mit Zugriff auf private Informationen in einer Form, die George Orwell blaß werden ließe."

Auch die Anklage wird anonym ablaufen - die Identität der Klägering bleibt geheim. Diese Form von Gerichtsverfahren nennt man in den USA John bzw. Jane Doe Klage.

Quelle: heise.de

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