RH bezichtigt SCO der persönlichen Bereicherung

Linux

Nach Ansicht des President International Operations von Red Hat, Alex Pinchev, dient der aktuelle Rechts- und Patentstreit von SCO mit der Linux-Gemeinde der Beflügelung des SCO- Aktienkurses. Pinchev im Exklusiv-Interview mit ZDNet Deutschland (www.zdnet.de):

"Wenn Sie sich SCO ansehen wird klar: Das ist eine sterbende Firma. Die Klage bezieht sich auf die Verhältnisse von 1995 und 96. Bereits seit 1991 gehen aber die Umsätze von SCO deutlich nach unten. Jetzt haben sie Klage eingereicht und daraufhin eine Menge Aktien verkauft. Das ist eine groß angelegte Marketing- Kampagne mit dem Ziel der persönlichen Bereicherung". Konkret nennt er gegenüber ZDNet Deutschland den aktuellen CEO von SCO, Darl McBride, als Initiatoren der Aktion.

SCO ist im März dieses Jahres auf Konfrontationskurs mit der weltweiten Linux-Anwendergemeinde gegangen. Das Unternehmen, das zwischenzeitlich unter dem Namen Caldera operierte, reichte Klage gegen IBM ein. Man beanspruche die Rechte an dem von Big Blue eingesetzten Unix. Dieser begründe sich aus einem Vertrag mit Novell aus dem Jahre 1995. SCO-Chef Darl McBride sieht seine Firma unter anderem berechtigt, von Linux-Distributoren Lizenzgebühren einzufordern. Red Hat hat daher am 5. August seinerseits Klage gegen SCO eingereicht.

Das ausführliche Interview lesen Sie unter www.zdnet.de/go/interview-redhat. (ots)

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