E-Schrottrücknahme: Umwelthilfe kritisiert Rechtsverstöße bei Apple

Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com
Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) boykottieren nach wie vor große Teile des Handels die Rücknahmeverpflichtung nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Viele Konzerne setzen Regelungen überhaupt nicht oder nur ungenügend um, darunter auch Apple und Saturn.
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Beschwerden häufen sich

Seit genau zwei Jahren ist in Deutschland das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Kraft, das Unternehmen zur kostenfreien Rücknahme von Elektroaltgeräten verpflichtet. Immer noch nehmen viele Unternehmen es aber nicht so eng mit den Information zur Rückgabemöglichkeit. Verbraucherbeschwerden häufen sich.

Erste Abmahnungen erfolgen bereits

Erst vor wenigen Wochen hatte die Deutsche Umwelthilfe aufgrund der zögerlichen Umsetzung der Geräterücknahmen nach dem ElektroG zahlreiche Unternehmen abgemahnt. Nun folgt im Nachgang zu bundesweit durchgeführten Tests, wie einzelne Händler und Filialen mit der Rücknahmeverpflichtung umgehen, eine zweite Rüge. Die DUH will Verstöße nun notfalls, also falls die betroffenen Unternehmen nicht bald handeln, ahnden lassen und die Ansprüche der Kunden auf dem Rechtsweg durchsetzen.

Besonders negativ aufgefallen in den Tests im stationären Handel waren dieses Mal Apple, Hellweg, Sconto, Poco, Hagebau und Hornbach. "Bei rund einem Drittel der stationären Händler konnten Elektrokleingeräte nicht oder nur nach mehrmaligem insistieren abgegeben werden", erklärt die DUH jetzt in einer Pressemeldung. "Aber auch Unternehmen, die korrekt gesetzliche Mindeststandards umsetzen, erschweren die Rückgabe durch umständliche Anfragen beim Kundendienst oder versteckte Informationen."

Unwissenheit?

Es gibt aber auch großen Nachholbedarf bei den Mitarbeiterschulungen der Unternehmen. So gab es im Test Auffälligkeiten in den Filialen von Roller Möbel und Saturn. Mitarbeiter verweigerten die Rücknahme von Energiesparlampen, da sie angeblich nicht unter das ElektroG fallen würden und rieten, sie über den Hausmüll zu entsorgen. Die Rückgabe von Energiesparlampen und LEDs gestaltete sich auch ansonsten als besonders schwierig. Bei rund einem Drittel der besuchten Filialen wurde die Abgabe unrechtmäßig verweigert, obwohl bei diesen eine Sammlung aufgrund enthaltener Schadstoffe besonders wichtig ist, so die Umwelthilfe.


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