Wütende Fans beschimpfen Journalisten, weil er Fallout 76 enthüllt hat

Pc, Rollenspiel, Bethesda, Fallout, Fallout 76 Bildquelle: Bethesda
Vergangene Woche hat Bethesda einen Teaser zum neuesten Spiel aus dem Fallout-Universum veröffentlicht. Das Video ist zwar etwas länger, doch Rückschlüsse, um welche Art Spiel es sich handelt, kann man daraus nicht ziehen. Ein Gaming-Journalist hat allerdings verraten, dass es ein Online-Spiel sein wird - und hat sich Wut und sogar Hass vieler "Fans" zugezogen.
Jason Schreier, Redakteur beim renommierten Gaming-Blog Kotaku, gilt als zuverlässig und ist einer der angesehensten Journalisten der Branche. Enthüllungen zu noch nicht veröffentlichten Spielen gehören hier zum Alltag bzw. wünscht sich jeder einen derartigen "Scoop". Schreier gelang das vor einigen Tagen, denn er konnte in Erfahrung bringen, dass Fallout 76 ein Survival-Spiel nach Art von DayZ oder Rust sein wird.

An dieser Stelle könnte die Sache nun enden und man könnte darauf verweisen, dass es nächste Woche auf der E3 nähere Informationen dazu geben wird. Doch einige Fallout-"Fans" nahmen Schreier die Enthüllung so übel, dass dieser auf Reddit einen Beitrag veröffentlichen musste, in dem er seinen Bericht und die Informationen darin näher erläutert.


Schreier schreibt, dass er bereits 2013 die Existenz von Fallout 4 enthüllen konnte und schon damals als "Lügner" bezeichnet wurde. Zwei Jahre später wurde das Spiel enthüllt und ihm wurde dann vorgeworfen, dass er die Überraschung verdorben hätte.

"Wut und Verwirrung"

Und die Geschichte wiederholt sich auch dieses Mal: Denn der Kotaku-Journalist schreibt, dass er nun auf Reddit "Wut, Verwirrung und Verleugnung" erleben musste. Das ändert nichts daran, dass seine Informationen, wonach Fallout 76 ein Online-Spiel ist, stimmten. Nach der Veröffentlichung des ersten Artikels haben ihm das nämlich auch weitere Quellen bestätigt.

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Er versucht die wütenden Fallout-Fans aber auch zu beruhigen und meint, dass er gehört habe, dass das Spiel dennoch "cool, interessant und Story-fokussiert" sei. Zwar habe er es noch nicht gespielt, Schreier meint aber, dass er nicht will, dass Leute so engstirnig sind und bis zur offiziellen Enthüllung ausflippen, "weil das Spiel anders sein wird als die letzten drei".

Fallout war nicht immer ein Shooter

Er verweist auch darauf, dass es wohl kaum jemanden gibt, der sich erinnern wird, dass Fallout-Spieler einmal wütend waren, weil Bethesda einen First-Person-Shooter daraus gemacht hat. Kurzum: So mancher angebliche Fan sollte besser durchatmen und sich beruhigen. Ja, Fallout 76 werde ein Multiplayer-Rollenspiel sein und nein, das sei nicht automatisch etwas Schlechtes.

Der vielleicht erschreckendste Aspekt ist jedoch eine Post-Skriptum-Bemerkung Schreiers: Denn er bedankt sich nämlich explizit bei allen, "die mir keine fiesen und antisemitischen Nachrichten auf Twitter schicken". Pc, Rollenspiel, Bethesda, Fallout, Fallout 76 Pc, Rollenspiel, Bethesda, Fallout, Fallout 76 Bethesda
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