Nvidia stellt neue GTX 1050 mit 3GB VRAM vor und sorgt für Verwirrung

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Der Grafikchip-Hersteller Nvidia hat etwas überraschend eine neue Grafikkarte vorgestellt. Diese hat die Bezeichnung GTX 1050. Und das könnte für einige Verwirrung sorgen, denn die neue Karte heißt zwar wie jene von 2016, sie unterscheidet sich aber in einigen Details. Hardware-Hersteller machen es ihren Kunden nicht immer leicht. Das liegt unter anderem an komplizierten und verwirrenden Produktnamen. Nvidia macht es gerade vor, auch wenn PC-Spieler mit der Nummerierung des Herstellers vertraut sein sollten. Denn Nvidia hat aktuell die dritte Variante mit der Nummer 1050 ins Rennen geschickt, diese ist u. a. durch den VRAM von der normalen GTX 1050 unterscheidbar.

Die aktuelle GTX 1050 hat nämlich einen Videospeicher von 3 GB, bei der "kleineren" Variante sind es zwei Gigabyte. Die dritte Grafikkarte mit dieser Nummer ist die GTX 1050 Ti, das ist nominell die stärkste des 1050-Trios, unter anderem aufgrund der verbauten 4 GB VRAM.


Mal besser, mal schlechter

Sieht man sich die Spezifikationen im Detail an, so gibt es weitere Unterschiede, auch diese tragen durchaus zur Verwirrung bei. Denn die GTX 1050 (3GB) hat einen höheren Takt als das Ti-Modell und kommt im Basis-Takt auf 1392 MHz, per Boost geht es auf 1518 MHz hoch. Die GTX 1050 Ti liegt mit 1290 bzw. 1392 MHz doch klar dahinter, was bedeutet, dass diese trotz 4 GB VRAM gegenüber der GTX 1050 (3GB) das Nachsehen haben könnte.

Auch bei den Cuda-Cores, also den Shadereinheiten liegen die beiden besseren Karten auf Augenhöhe, beide haben 768 davon an Bord. Die Kleinste im 1050er-Bunde, die 2-GB-Variante, kommt auf 640 Cuda-Cores.

Warum wir bisher viel mit Konjunktiven gearbeitet haben? Die höheren bzw. ebenbürtigen Werte der beiden besseren Karten sind eher nichts wert. Denn die Speicherbandbreite (Memory Bandwidth) beträgt bei der GTX 1050 (3GB) nur 84 GB/s, sowohl GTX 1050 Ti als auch GTX 1050 (2GB) kommen hingegen auf 112 GB/s. Das liegt daran, dass die GTX 1050 (3GB) eine 96-Bit-Karte ist, während die älteren Karten 128-Bit-Varianten sind.

Einen Preis hat Nvidia bisher nicht genannt, gegenüber PC World teilte das Unternehmen aber mit, dass die GTX 1050 (3GB) je nach Spiel um etwa zehn Prozent schneller ist als die 2GB-Variante, preislich aber in etwa gleich viel kosten wird.

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