Chrome macht auf dem April-Update für Windows 10 Probleme (Update)

Google, Browser, Chrome Bildquelle: Pix­abay
Das April-2018-Update für Windows 10 ist als manueller Download seit kurzem verfügbar, in knapp einer Woche folgt dann offiziell die Verteilung über Windows Update (auch wenn es offenbar zahlreiche Frühstarts gibt). Doch wie immer ist es keine schlechte Idee, etwas zu warten, denn es gibt wie immer einige Kinderkrankheiten. Das April-Update für Windows 10 hatte einen nicht ganz so reibungslosen Start, denn einen Versuch mussten die Redmonder abblasen, um quasi in letzter Sekunde einen Fehler zu beheben. Doch offenbar hat Microsoft nicht alle Bugs erwischt, denn auch nach der Veröffentlichung gibt es diverse kleinere und größere Probleme.

Dazu haben wir bereits mehrere Artikel (siehe hier und hier), häufig lassen sich Fehler auch selbst lösen. Manchmal werden auch Probleme festgehalten, die nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben, sondern in die Verantwortung der Drittanbieter fallen.


Wer im vorliegenden Fall "schuld" ist, kann man derzeit noch nicht sagen, klar ist aber, dass ein besonders populäres Programm betroffen ist, nämlich Chrome. Es ist derzeit nicht klar, wie weit verbreitet das Problem ist und unter welchen Umständen es auftritt.

Einfrieren von Chrome

Jedenfalls berichten gleich mehrere Nutzer auf Reddit, dass der Google-Browser komplett einfriert. Der Browser "schießt" damit auch das gesamte Betriebssystem ab, denn auch per Strg-Alt-Del lässt sich das Festhängen von Chrome sowie des OS nicht auflösen.

Ein kompletter Neustart ist aber nicht nötig, um das Festhängen zu beenden, auf Reddit berichtet ein Anwender mit dem Namen TheCuteCat, dass er per Ruhemodus (etwa über das Zuklappen des Laptops) und Wiederaufwecken wieder ein funktionierendes System bekam.

Noch ist nicht klar, warum es dazu kommt, ein Ausweg scheint aber zu sein, die Hardware-Beschleunigung zu deaktivieren. Ein Nutzer schlägt hingegen vor, den Grafik-Treiber per Win+Strg+Shift+B zu resetten, das soll ein eingefrorenes System wieder reaktivieren.

Update 3. Mai 2018: Im Bug-Tracker von Chromium hat sich Yang Gu vom Intel Web Team dazu zu Wort gemeldet (Vielen Dank an WinFuture-Leser @wertzuiop123 für den Hinweis!), er schreibt, dass er gerade mit Google an diesem Problem arbeitet.

Demnach tritt das Problem offenbar nur bei Kabylake-CPUs mit HD 620- and HD 630-GPUs auf. Anfällig ist offenbar die stabile Version von Chrome (er hat Version 66.0.3359.139 getestet), mit einer neueren Chrome Canary-Ausgabe (68.0.3418.0) passiert das hingegen nicht. Er bittet deshalb um Geduld und weiteres Feedback.

Zu einem Workaround meint er, dass es gelegentlich genügt, ein paar Sekunden zu warten und das System reaktiviert sich selbst. Das Problem lässt sich aber offenbar nicht gut reproduzieren, weshalb man noch um weitere Informationen bittet.

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