Branche feiert: Deutsche Nutzer stecken viel Geld in Freemium-Games

PlayStation 4, PS4, Fifa, Gamer Bildquelle: Jan Va?ek/CC0
Angesichts dessen, dass der Verkauf von Spielen nur noch relativ geringe Umsatzsteigerungen bringt, zieht die Branche den Nutzern inzwischen ziemlich erfolgreich mit zahlreichen kleinen Transaktionen in Freemium-Games Geld aus der Tasche. Und auch Gaming-Hardware ließ in der letzten Zeit ordentlich die Kassen klingeln. Insgesamt konnten die Spiele-Firmen in Deutschland im vergangenen Jahr 3,3 Milliarden Euro umsetzen, teilte der neu formierte Branchenverband Game mit. Das ist immerhin ein Anstieg um 15 Prozent. Eine solche Steigerung schaffen etablierte Branchen nur ziemlich selten - aber das Geschäft mit Computerspielen funktioniert eben weiterhin blendend.

Dabei war es vor allem die Hardware, die ordentlich Zugkraft entwickelte. Dank mehrerer neuer Konsolenmodelle kletterten die Einnahmen aus dem Verkauf der Geräte und dem Zubehör um 26 Prozent auf 938 Millionen Euro. Bei der Spiele-Software ging es hingegen um rund 12 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro nach oben.


Branche will trotzdem Geld vom Staat

Um letzteres zu schaffen, bedurfte es aber eben eines neuen Konzeptes. Denn der Verkauf von klassischen Spielelizenzen an Gamer macht zwar mit 1,2 Milliarden Euro weiterhin den wichtigsten Teil des Marktes aus, doch kletterten die Einnahmen hier nur um 1 Prozent. Die Branche hat aber erfolgreich die zahlreichen Gelegenheitsspieler erschlossen, die eher schwer zur Investition eines größeres Betrages in ein Spiel gebracht werden können. Diese steckten inzwischen aber 844 Millionen Euro in Mikrotransaktionen für kleinere Zusatzinhalte in Freemium-Games - das sind immerhin 28 Prozent mehr als vor einem Jahr.

"Der Games-Markt entwickelt sich bereits seit vielen Jahren so dynamisch wie kein anderer Medien- und Kulturbereich - sowohl weltweit als auch in Deutschland", kommentierte Felix Falk, Geschäftsführer des Game-Verbandes, die Zahlen. Damit es weiter nach oben geht, forderte er nun, dass die von der neuen Regierung beschlossene Förderung des Gaming-Marktes möglichst zügig in die Praxis umgesetzt wird. PlayStation 4, PS4, Fifa, Gamer PlayStation 4, PS4, Fifa, Gamer Jan Va?ek/CC0
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