Microsoft-Gründer Paul Allen findet das US-Kriegsschiff Lexington

Paul Allen, US Marine, Kriegsschiff, USS Lexington Bildquelle: US National Archives
Microsoft-Gründer Paul Allen hat einen weiteren Erfolg seines Hochsee-For­schungsteam bekannt gegeben: Anfang der Woche hat man das Wrack des 1942 als vermisst gemeldeten Flugzeugträgers USS Lexington vor der Küste Australiens gefunden, nun gibt es erstaunliche Bilder aus 3000 Meter Tiefe.
Mit dem Fund der USS Lexington wird ein weiterer Teil der Geschichte des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet. Denn aus Taktikgründen verschleierte die US-Marine natürlich über Jahre alle Informationen zu dem Verlust ihrer Kriegsschiffe, so dass eine Vielzahl an mystischen Geschichten kursierte. Die Lexington war dabei keine Ausnahme. Heute weiß man, dass die Lexington von dem Zerstörer USS Phelps nach einem schweren Gefecht vor der Küste Australiens mit mindestens drei Schiffen der japanischen Flotte versenkt wurde, damit der Träger samt 35 Flugzeugen nicht in die Hand des Gegners fiel.
Paul Allen findet US-Kriegsschiff LexingtonVor der Küste Australiens... Paul Allen findet US-Kriegsschiff Lexingtonwurde die Lexington 1942 versenkt.

Flugzeuge an Deck des Wracks wie unberührt

Die Bilder, die von der durch Microsoft-Gründer Paul Allen finanzierten Suche nun an die Öffentlichkeit gehen, zeigen ein eindrucksvolles Abbild des Flugzeugsträgers. In einem kurzen Video sieht man, wie gut erhalten die Flugzeuge auf dem Deck der Lexington nun in 3000 Metern Tiefe die Zeit überdauert haben:

Lady Lex

Das Schiff wurde bereits in den 1920ern als einer der ersten Flugzeugträger der US-Marine gebaut und intern "Lady Lex" genannt.

"Die Lexington war auf unserer Prioritätenliste, weil sie eines der wichtigsten Schiffe der Marine war, die während des Zweiten Weltkriegs verloren gingen", sagte Robert Kraft, der die Suche im Auftrag von Allen leitet.

Weitere von Allen angeführte Expeditionen hatten im vergangenen Jahr auch zur Entdeckung der USS Indianapolis (August 2017) und der USS Ward (November 2017) geführt. In anderen Expeditionen hatte Allen weitere Schiffe wie die USS Astoria (Februar 2015), das japanische Schlachtschiffs Musashi (März 2015) und den italienischen Zerstörer Artigliere (März 2017) aufgespürt.

Paul Allen findet die USS IndianapolisPaul Allen findet die USS IndianapolisPaul Allen findet die USS IndianapolisPaul Allen findet die USS Indianapolis
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Siehe auch:
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