Spotify verwarnt die Nutzer gehackter bzw. manipulierter Apps

Angebot, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium Bildquelle: Spotify
Der schwedische Musikstreaming-Anbieter Spotify verdient sein Geld in erster Linie über seine kostenpflichtige Premium-Schiene. Man hat aber auch eine Gratis-Möglichkeit zum Musikhören und mehr als jeder zweite Nutzer macht davon Gebrauch. Allerdings müssen diese Hörer mit Werbung und diversen Einschränkungen leben.
Laut den jüngsten Zahlen von Spotify hat der schwedische Musik-Streaming-Dienst insgesamt 159 Millionen Nutzer, 71 Millionen zahlen für das werbefreie Hörvergnügen. Das bedeutet aber auch: 88 Millionen Spotify-Mitglieder nutzen die kostenlose Variante. Diese hat nicht nur Werbung, sondern auch einige funktionelle Einschränkungen wie Beschränkungen beim Weiterspringen von Songs oder auch bei der Nur-Zufallswiedergabe. Das soll wohl mit Absicht nerven, denn natürlich wollen die Schweden, dass Premium gekauft wird.
SpotifyMail an Spotify-'Piraten'
Es gibt allerdings auch Apps, die in der Lage sind, diese Beschränkungen aufzuheben. Das ist natürlich nicht legal bzw. verstößt gegen die Geschäftsbedingungen von Spotify. Laut TorrentFreak gibt es derzeit allerdings keine aussagekräftigen Zahlen, wie verbreitet solche manipulierten Apps sind.

Erstaunlicherweise hat Spotify aber bisher nichts gegen derartige Apps unternommen. Doch laut dem bekannten Filesharing-Blog hat sich das vor einigen Tagen geändert, denn es sieht danach aus, als würde Spotify nun auf breiter Basis gegen die Nutzer solcher Anwendungen vorgehen.

Manipulierte Apps

So habe in den letzten Tagen eine "unbekannte, aber signifikante Anzahl" an Leuten eine E-Mail bekommen, in der sie informiert werden, dass Spotify wisse, dass sie eine manipulierte App verwendeten: "Wir haben ungewöhnliche Aktivität bei der genutzten App entdeckt, weshalb wir sie deaktiviert haben."

Für den jeweiligen Nutzer ist das aber allenfalls ein Schuss vor den Bug, denn Spotify teilt den Erwischten mit, dass ihr Konto "sicher" sei. Den Nutzern wird geraten, die betreffende App zu deinstallieren und zu einer offiziellen zu greifen. Man stellt den Betroffenen aber auch freundlich die Rute ins Fenster: Sollten wiederholt solche unautorisierten Zugriffe festgestellt werden, dann behalte man sich das Recht vor, das jeweilige Konto zu suspendieren oder ganz zu deaktivieren.

Gleichzeitig hat Spotify auch begonnen, Druck auf die Macher solcher Apps auszuüben, bisher geht man dabei aber verhältnismäßig gemäßigt vor. Das könnte sich aber ändern, vor allem angesichts des bevorstehenden Börsengangs.

Download Spotify - Musik-Streaming-Client Angebot, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium Angebot, Spotify, Musik-Streaming, Spotify Premium Spotify
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren30
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr : Acer Gaming Monitor: Acer Gaming Monitor
Original Amazon-Preis
902,43
Im Preisvergleich ab
889,00
Blitzangebot-Preis
749,00
Ersparnis zu Amazon 17% oder 153,43

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Tipp einsenden