Windows 10: Was das große Update im Frühling bringt

Microsoft Edge

Der Browser des Redmonder Unternehmens hatte von Anfang an einen schweren Stand und teilweise hat sich das Microsoft auch selbst zuzuschreiben. So hat man Microsoft Edge u. a. zunächst ohne eine Unterstützung von Erweiterungen veröffentlicht. Das nahmen viele Nut­zer dem Konzern übel. Microsoft arbeitet seitdem aber umso verbissener an neuen Fea­tures, und auch in Redstone 4 wird man viel Neues nachreichen. Ob das genügt, um die Dominanz von Chrome irgendwann einmal zu durchbrechen, wird sich zeigen. Windows 10 Redstone 4Microsoft Edge: Neue Hub-Optik für Favoriten... Edge bekommt eine überarbeitete Hub-Anzeige. Diese wird mehr Inhalte anzeigen. Dazu werden die einzelnen Bereiche neu angeordnet, und Favoriten, Leseliste, Bücher, Verlauf und Downloads nun untereinander dargestellt. Die dazugehörigen Inhalte sind dann rechts davon zu finden. Eine kleine, aber sicherlich sinnvolle optische Verbesserung ist ein neues dunkles Thema für den Browser. Microsoft Edge wird wie andere Systembereiche um neue Fluent-Elemente erweitert. Windows 10 Redstone 4...und u. a. auch den Verlauf Microsoft positioniert seinen Windows 10-Browser inzwischen nicht nur als normalen Brow­ser, sondern auch als Lesewerkzeug für E-Books. Hier gibt es entsprechend viel Neues, etwa ein neues Pop-Up-Menü für Notizen, eine verbesserte Suchleiste sowie neue Gram­ma­tik-Tools für EPUB-Bücher.

Edge merkt sich nun auch Informationen wie Name und Adresse, diese werden auf Wunsch automatisch in Formulare eingetragen. Das gilt auch für Kreditkarten und vergleichbare Bezahlvarianten, gespeichert werden aber natürlich nur die Basisinformationen, die Si­cher­heits­funk­tion der CVV-Nummer bleibt indes tabu. Windows 10 Redstone 4Praktisch: Stummschalten von Tabs per Rechtsklick Weitere Neuerungen betreffen die Möglichkeit, einen Tab per Rechtsklick stummschalten zu können. Im InPrivate-Modus kann man bestimmten Erweiterungen das Recht gewähren aus­geführt zu werden und auch auf Wunsch Passwörter automatisch auszufüllen. Wenn man einer bestimmten Seite verbieten will nach einer einmaligen Ablehnung nie wieder nach ei­nem Passwort zu fragen, dann respektiert diese das künftig auch.

Auch unter der Haube gibt es diverse Än­de­run­gen bei Edge, darunter die neue Un­ter­stüt­zung der "Service Workers" und "Push and Cache" ge­nannten APIs. Damit können im Wesentlichen Webseiten Benachrichtigungen verschicken, die im Info-Center auftauchen, selbst wenn sie nicht im Browser offen sind. Der lokal genutzte Cache soll Seiten beim Offline-Arbeiten helfen und die Performance verbessern.

"Web Media Extensions" sind künftig von Haus aus installiert. Dadurch werden zu­sätz­liche Audio- und Videoformate un­ter­stützt. Au­ßer­dem wird Support für CSS-Erweiterungen nach­ge­reicht, das dient für Schriftarten.

Schließlich unterstützt Edge mit RS4 auch Touchpad-Gesten, damit funktionieren Aktionen, die man von Touchscreens her kennt, nun auch über das (Precision) Touchpad.

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