Microsoft-Chef: Natürlich wollen wir Alexa auf Windows - das ist gut!

Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft
Microsoft-Chef Satya Nadella kann mit der Aufregung über die zunehmende Verfügbarkeit des Amazon-Sprachassistenten Alexa auf Windows-PCs nichts anfangen. Er sei überhaupt nicht besorgt, dass dies zu Problemen für Microsofts hauseigenes Konkurrenzprodukt Cortana führt, erklärte er auf entsprechende Nachfragen während der Präsentation der neuesten Konzernbilanzen.
So sehr man sich auch wünsche, dass Cortana sich am Markt ordentlich durchsetzen kann, so sehr wolle man auch andere Assistenten auf Windows-Geräten Willkommen heißen, führte Nadella aus. "Wir wollen eine Welt, in der unser eigener Assistent überall verfügbar sein kann - und entsprechend müssen eben auch andere Assistenten auf unseren Geräten nutzbar sein", erklärte der Microsoft-Chef die Zusammenarbeit mit Amazon an dem Thema.

Das ist eigentlich nicht ungewöhnlich, sondern entspricht dem alten Plattform-Ansatz Microsofts. In Redmond hat man im Grunde immer die Möglichkeit geboten, dass alle möglichen Anwendungen und Services auf der eigenen Windows-Plattform Platz finden (auch wenn man die eigenen Produkte manchmal etwas unfair in den Vordergrund stellte). Auf diese Weise machte man Windows letztlich zum dominierenden System im Bereich des Personal Computing.


Konkurrenz ist toll

Für Nadella ist die Wahlmöglichkeit der Nutzer auf einer bestimmten Plattform aber auch die Voraussetzung dafür, den Wettbewerb und die Innovationskraft am Laufen zu halten. Das sei auch unbedingt nötig - denn die angeblich so smarten digitalen Assistenten sind aus Sicht Nadellas noch immer "ziemlich dumm". Zwar könnten sie auf einzelne triviale Fragen Antworten geben, von einem richtigen Gespräch, in der sich ein komplexerer Lösungsansatz entwickeln ließe, ist man aber noch weit entfernt.

Der Microsoft-Chef ist zuversichtlich, dass sein Unternehmen in diesem noch sehr jungen Technologie-Bereich in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Immerhin gehört das Unternehmen zu jenen Unternehmen, die mit am Meisten in die KI-Forschung investieren. Und was in dem Segment ebenfalls von Vorteil ist: Man kann nicht nur auf einen riesigen Informations-Bestand zum Training von KIs zurückgreifen, sondern verfüge auch über eine einzigartige Breite an Daten - immerhin sei man in höchst unterschiedlichen Sektoren vom Enterprise-Business bis zum privaten Xbox-Gamer aktiv. Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Satya Nadella, Nadella, Microsoft CEO Microsoft
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