Xbox One X im Test: Luxus in 4K - man gönnt sich ja sonst nichts

Fazit

Deshalb kann man hier als erstes Zwischenfazit feststellen, dass die Xbox One X derzeit vielleicht oder sogar wahrscheinlich noch nicht ihr volles Potenzial ausspielen kann. Aber wenn man sich mit der Zeit ein paar UHD-Blu-rays zugelegt hat und die Spieleanbieter genügend in Richtung 4K getrimmte Games entwickelt haben, dann ist die neue Microsoft-Konsole das klar zukunftssicherste Gerät.

Zumindest gilt das für all jene Spieler, für die Technik eine zentrale Rolle einnimmt. Denn aktuell beweist Nintendo mit seiner Switch (wieder einmal), dass Spielwitz mindestens genauso wichtig oder sogar noch wichtiger ist.


Das Wort "Zwischenfazit" ist bewusst gewählt: Denn wir werden diesen Test wie erwähnt - aufgrund der bisher eher kurzen Zeit, die uns mit der Konsole zur Verfügung stand - in den kommenden Tagen und Wochen noch erweitern und ihn um Langzeiterfahrungen ergänzen. Auch weil so manche Spiele noch "ihren" 4K-Patch nachliefern müssen.

Eine eindeutige Kaufempfehlung oder ein allgemeines Urteil in die eine oder andere Richtung müssen wir schuldig bleiben. Denn natürlich ist die Xbox One X die derzeit klar leistungsstärkste Konsole, Microsoft hat es geschafft, unglaublich viel Leistung in ein erstaunlich kompaktes Gerät zu packen.
Xbox One XMan gönnt sich ja sonst nichts...
Hat uns die 4K-Grafik der Xbox One X aus den Socken gerissen und ist uns der Sabber eklig aus dem Mundwinkel geronnen, weil wir so beeindruckt waren und den Mund nicht zu bekommen haben? Hier müssen wir zugeben: Manchmal ja, aber in den meisten Fällen kamen wir mit einem anerkennenden Nicken aus.

Ja, die Spiele sehen etwas bis klar besser aus, aber einen Quantensprung konnten wir nicht feststellen. Allerdings muss man an dieser Stelle auch klar betonen, dass Microsoft diesen auch nie versprochen hat. Die Redmonder waren eher zurückhaltend und haben darauf verwiesen, dass die Xbox One S die Konsole für die Masse bleibt und die Xbox One X das Liebhaberstück für Enthusiasten ist.

Letztlich ist es schlichtweg eine Frage des Geldbeutels. Wer 500 Euro locker machen kann und will, der kann und soll zur Xbox One X greifen. Denn er bekommt dafür ein Kraftpaket für seinen 4K-Fernseher, das technisch derzeit konkurrenzlos ist. Wer keinen topmodernen TV hat, kann ruhig auf die Xbox One X verzichten.

Was den immer wieder gerne als Pro-Sony-Argument herangezogenen PS4-Vorteil der besseren Exklusiv-Spiele betrifft, so ist das auch Geschmacksfrage. Denn natürlich hat Sony Games wie Uncharted, God of War und Horizon: Zero Dawn. Doch Gears of War 4, Forza 7 und Halo 4 sind auch keinesfalls zu verachten, letztlich machen auch die Drittanbieterspiele den Braten erst richtig fett.

Es ist wie immer auch eine Gretchenfrage: Mancher Sony-Jünger wird aus religiösen Gründen niemals zur Xbox One X greifen. Und natürlich auch umgekehrt. Wer es albern findet und bereits eine PS4 hat, der sollte auch einen Blick auf die Xbox One X werfen. Bereuen wird den Kauf wohl niemand. Dennoch ist und bleibt die Xbox One X vor allem eines, und das im Guten wie im Schlechten: ein Luxus.
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