Hybrid-Festplatten: Was bringen sie wirklich? Ein erster Test

09.04.2007 14:07 
So funktioniert Windows ReadyDrive

Zunächst wollen wir erforschen, wie ReadyDrive den Start eines Notebooks mit Windows Vista beschleunigen kann. Dazu verwenden wir zum Einen die neue Hybrid-Festplatte von Samsung, zum anderen kommt eine identisch ausgestattete "normale" Festplatte von Hitachi zum Einsatz, die wie das Hybrid-Modell eine Kapazität von 160 Gigabyte bietet, über 8 Megabyte Pufferspeicher verfügt und mit 5400 Umdrehungen in der Minute arbeitet. Beiden Festplatten gemeinsam ist auch der Anschluss über SATA.

Vor dem Herunterfahren des Betriebssystems werden Informationen, die in der frühen Phase des Startprozesses benötigt werden, in den Flash-Speicher geladen. Beim Hochfahren können diese Informationen dann schnell abgerufen werden, während die Festplatte anläuft, um auf zusätzlich benötigte Daten zuzugreifen. Es werden jedoch nicht alle zum Start gebrauchten Daten in den Flash-Speicher geladen, da dies zu einem gegenteiligen Effekt führen kann, der Prozess kann also länger dauern, statt verkürzt zu werden.


Desweiteren kann die Festplatte unter Umständen schneller arbeiten, als der Flash-Speicher, wenn es um sequenzielle I/O-Aktivitäten geht. Für die Optimierung des Startvorgangs werden drei Arten von Daten im Flash-Speicher abgelegt. Einige während des Systemsstarts immer wieder benötigte Informationen werden dauerhaft vorgehalten. Die Daten von Programmen, die vom Anwender immer wieder genutzt werden, bleiben ebenfalls dauerhaft gespeichert. Schlussendlich werden auch noch zusätzliche Daten vorgehalten, die während des Startvorgangs ebenfalls abgerufen werden sollen.


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Im moment ist es e noch zu teuer... Ich werde erst umsteigen sobald reine "Flashplatten" drausen sind und diese gut ausgereift! Guter Beitrag, allerdings finde ich das überzeugt durch schnelleren Vista start, naja ist nicht gerade ein argument das überzeugt...
 
@fabian86: "Die Preise für die Hybrid-Laufwerke liegen nur unwesentlich höher als bei normalen Modellen."...
 
Ich finde die ersten 3 absätze unter "...aber Benchmarks sagen nichts aus." sehr verwirrend. Wäre toll wenn man das nochmal überarbeiten würde.
 
klasse Test. Aber ich denke auchmal, ich werde warten, bis es reine Flashplatten in entsprechenden Größen gibt, die Preise niedirger für solche Platten werden und sie genug Kapazität haben.
 
warum eig. immer news zu solchen platten in verbindung zu notebooks?
ich will das im desktop!
 
flash only Platten werden es machen..

hybrid im Notebook Segment OK ! (Vista Bootup beschl.)

Aber wer hat Vista !?^^ werden andere system auch etwas davon haben ?
 
Ich hoffe, dass es auch mal entweder reine flashdrives geben wird oder hybrid mit viel mehr flashspeicher, den man dann auch manuell als partition benutzen kann. Eine swap partition bzw die auslagerungsdatei darauf ablegen wäre imo interessanter. 8-16GB Flash sollten für den anfang reichen... In hybridplatten mit 256MB sehe ich nicht wirklich viel sinn...
 
Ihr dürf nen extrem wichtigen nachteil der Flash-Platten nciht vergessen: Flash-speicher hat eine ziehmlich begrenzte anzahl von schreibvorgängen....was die HDD nicht hat...also ich meine zu wissen, dass (bisher) nicht viel mehr als en paar 1000 schreibzyklen drin sind....(gilt natürlich für jeden bereich einzeln) und die sind bei ner "flashDD" schnell drin! also...denkt mal an euren USB-Stick.....auch bei dem isses begrenzt...(da sind glaub ich 1000 zyklen üblich) :)
 
@Face-less: so ein SCHMARRN!!! es ist zwar richtig, dass Flash-Memory eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen hat, aber z.B. liegt die Haltbarkeit von reinen Flashplatten (SSD) weit weit über der von "üblichen" Festplatten. Das war vielleicht bei den ersten USB-Sticks noch eine Diskussion wert, spielt aber heute keine Rolle mehr
 
@Face-less: Hey, bei den SSD ist das besser und cleverer gelöst.. Dort gibt es zum Teil schon 5 Jahre Garantie drauf und es sind 5 Millionen Schreibzugriffe möglich.. Beispiel www.m-systems.com MfG CYA iNsuRRecTiON
 
Wer BOOTET sein OS (speziell Vista, aber auch XP, MacOSX) eigentlich? S3 (Suspend to Ram) lässt den Rechner ohne größere Wartezeiten SOFORT wieder erwachen. Noch nicht mal den Bios Screen sieht man. Der Rechner ist ansonsten auch komplett aus (kein Netzteilrauschen). WICHTIG: S3 muss im Bios eingestellt sein, nicht S1!!
 
@Thunderbyte: S3 kostet aber Strom, da das Mainboard trotzdem noch versorgt werden muss... ich nehm lieber S4 (Suspend to Disk)
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