Firebird, vom Phoenix zum Fox

07.11.2004 14:03 
Ursprung eines Phänomens

Früher wie heute ist der Browser-Markt ein hart umkämpftes Geschäft, das in der Vergangenheit vor allem durch die Konkurrenz zweier Firmen, nämlich Microsoft und Netscape, geprägt wurde. Heute dominiert Microsofts Internet Explorer, was nicht zuletzt ein Resultat der agressiven Wettbewerbspolitik des Quasi-Monopolisten ist: Der Redmonder Softwarehersteller lieferte mit jeder Windows Kopie, auch einen einsatzbereiten Web-Browser aus, den viele Endanwender aus Gründen der Bequemlichkeit einsetzten, anstatt nach Alternativen zu suchen.


Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Netscape aufgrund der sinkenden Anteile am Browser-Kuchen, in einem Open-Source-Projekt die einzige Möglichkeit sah, den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Communicators zu sichern. Das Mozilla.org Projekt übernahm diese Aufgabe und wurde dabei von Netscape finanziert und mit Programmierern unterstützt. Allerdings war die vom Projekt entwickelte Internet-Client Suite "Mozilla" explizit für Entwickler gedacht und mauserte sich erst später zum Geheimtipp für Endanwender.

Mozilla Firebird

Durch zunehmende Beliebtheit der Mozilla Suite wurden erst die Probleme deutlich, die eine solch üppige Programmzusammenstellung mit sich bringt, welche neben einem Web-Browser auch ein E-Mail Programm, Newsreader, einen IRC Client und einen HTML-Editor enthält: mangelnde Flexibilität und verminderte Anpassungsfähigkeit.

So entschloss man sich mit dem Firebird Browser (anfangs Phoenix genannt) einen kleinen, schnellen, leicht zu bedienenden und vor allem sehr gut skalierbaren Browser-Client zu entwickeln, der sich als Stand-Alone Applikation bald einen Namen machen sollte und später aufgrund von Namensgleichheit mit einem anderen Open Source-Projekt in Firefox umbenannt wurde.

Nachfolgend stellen wir die wichtigsten und grundlegensten Funktionen des Firefox Browsers, sowie einige Erweiterungen (sogenannte Extensions) vor, und demonstrieren die Entwicklungen des Browser-Marktes, insbesondere im Hinblick auf Firefox, in einem Fazit.

B!G

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habs nur kurz überflogen, werds später ganz lesen, aber sehr gut gemacht :D
 
Gut geschrieben. Ich werde Ihn immer als Zweitbrowser draufhaben, aber den IE kann er noch nicht bei mir als Standard verdrängen.
 
Irgentwie bringe ich es durcheinander... Ist es nun Firefox oder, wie oben geschrieben, Firebird. Bei mir steht in der Titelleiste und im Dialog Firefox. Und davon war ich eigentlich ausgegangen...

Ist da was an mir vorbeigegangen.

-PelzigesWaldtier
 
"Firefox" ist eigentlich der englische Name für den Roten Panda. Früher hieß der Browser "Firebird", jetzt (nach einem Streit mit einem ebenfalls Firebird benannten Datenbank OpenSOurce Projekt) halt "Firefox" oder abgekürt "Fx".
 
"...führt die Permit Cookies Erweiterung ein neues Tastaturkürzel (Strg+C) ein..." - Wie kann ich dann die Zwischenablage nutzen?
 
Eine Verschiebung in die Zwischenablage erfolgt nur wenn etwas entsprechendes markiert ist. Allow Cookies funktioniert nur wenn nichts markiert ist. Dennoch muss es Alt + C heißen, habe das mal editiert. - greets big
 
Die Entwicklung ist sagenhaft !
benutze momentan noch IE mit dem Browseraufsatz AvantBrowser.
Das Projekt Firefox (Thunderbird), ist das Paradebeispiel was alles machbar ist.Würde liebend gerne bei der Entwicklung mitwirken, doch leider sind meine Fachkenntnisse zu klein.
Kann nur sagen "Macht weiter so" .
Werde mir nun Firefox zum Test als ZweitBrowser installieren.

P.S.: Outlook ist Out. Es lebe Thunderbird
 
Thunderbird und Firefox und Ihr habt keine Probleme mehr mit Sicherheitslücken im Internet Explorer oder Outlook Express !
 
Antwort auf den Kommentar von chipkrieger

was meinste den wielange das so bleibt??? ich blaube dran das en irgendwann uch diese progs geknackt sind... und sicherheizlücken aufweisen...
 
@chipkrieger: sry wieder zu schnell geschrieben...

was meinste den wie lange das so bleibt??? ich glaube dran das es irgendwann auch diese progs geknackt sind und sicherheitslücken aufweisen...
 
Noch ein wenig mehr und man nennt es Religion :) EIch benutze FF aber bitte: Ein Browser, kein Gott :) Deshalb rate ich von Fundamentalismus ab :)
 
@Demiurg: Enthusiasmus ist nicht gleich Fundamentalismus ;-)
 
Was mich nervt an Firefox das wenn ich verlinkungen anklicke öfters die Meldung erhalte : Dieses Dokument enthält keine Daten , dieses Popupfenster muss dann wieder geschloßen werden und beim erneuten klick auf den Link gehet er dann endlich ohne probleme auf .... ansonsten stelle ich keinen geschwindigkeitsvorteil gegenüber IE 6 fest .
 
Ich fin ihn ganz gut... leider stürzt er bei mir doch recht häufig (alle 2-3h) ab.
 
...was aber sicher an deinem PC liegt :P
 
Also ich benutzte selber IE weil er meiner meinnung nach weniger SPeicher verbraucht, nicht viel, aber doch ein wenig...Außerdem hab ich mich echt auch sehr an ihn gewöhnt...Allerdings muß ich sagen das mit Thunderbird extrem gut geällt, das schöne ist halt das das E-Mial Programm nicht so überladen wirkt wie das Outlook von MS. Es ist alles klar strukturiert und dazu noch schön anzuschauen. Sehr nützlich sind zum beispiel die Tools die man sich noch zusätzlich installieren kann unter "Extras ... dort hab ich zb installiert das TB beim Minimieren "unten rechts" neben die Uhr als Symbol verschwindet, solche Sachen finde ich einfach klasse! OpenSource JA, aber nur wenn die Qualität stimmt =)
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