Samsungs teures Flaggschiff

Inzwischen ist Samsungs neues Top-Smartphone auf den Markt. Das Galaxy S8 ist mit leistungsstarker Hardware und einer guten Kamera ausgerüstet. Ein auf den ersten Blick ins Auge fallendes Detail ist außerdem das nahezu rahmenlose Display, und all das haben sich die Südkoreaner auch eine ganze Menge kosten lassen. Die Analysten von IHS Markit taxieren die Materialkosten des neuen Samsung-Phones auf 301,6 US-Dollar. Hinzu kommen noch 5,9 US-Dollar Fertigungskosten. Macht zusammen 307,50 US-Dollar. Damit ist das Galaxy S8 deutlich teurer als die Konkurrenz-Produkte anderer Hersteller wie Google oder Apple.

Die Grafik bildet die geschätzten Herstellungskosten ausgewählter Premium-Smartphones ab.
Quelle: Statista.com
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Ist an sich gesehen ein super Telefon. Man hat nur immer Angst, das es runterfällt, andereseits hat man keine Lust ein so edles Smartphone in so ein hässlichen Bumper zu packen was sich total kacke anfühlt. Also wer soviel Geld für ein Telefon ausgibt wie beim S8, muss es wie ein rohes Ei behandeln und das kostet Nerven. Merke ich bei meinem neuen S7 (ohne Edge). Habe selbst immer Angst das es mir aus der Hand rutscht. Aber es fühlt sich verdammt wertig an.

Die Marge beim S8 ist schon recht groß. Da dürfte Samsung ein ordentliches Sümmchen mit dem Gerät verdienen. Bin daher gespannt wie gut der iPhone 8 dagegen halten kann.
 
@Homie75: Angstzustände sind durchaus erfolgreich behandelbar.
 
Die Fertigungskosten sind erschreckend.
 
@Dupcheck: erschreckend niedrig oder erschreckend hoch oder was genau willst du uns sagen?
 
Ist doch klar, dass Produkte nur Materialkosten und Fertigungskosten als Kosten innehaben. Alles andere ist einfach PURER GEWINN. Jaja, ich weiß... schmeißt simples Verständnis in BWL oder einfachen Menschenverstand über Bord. [/edit nicht mit t]
Sowas wie Kosten im Bereich Entwicklung, Marketing, Support, Verkauf, Transfer oder gar Steuern (so gering diese auch sein mögen) sind einfach nicht erwähnenswert. Schließlich fallen fertige Ideen direkt vom Fließband in die Läden und werden aus purem Wohlwollen beworben.

Diese dämlichen Rechnungen mit "Blabla die machen soviel Gewinn blabla" gab es schon. Sie sind falsch. Es fehlen X wirtschaftliche Faktoren.
 
@erso: Allem Anschein nach sind die Entwicklungs- und die Vertriebskosten zu vernachlässigen, die Steuern wiederum werden ja dann auf den Gewinn erhoben. Aber generell hast du recht und in der Balkengrafik fehlten ein paar Punkte.
 
@Drachen: nö...die sind schon in den paar cent produktionskosten enthalten...tja und zb die einfuhr- sowie mehrwertsteuer werden nicht vom gewinn, sondern vom gerätepreis berechnet...der händler will natürlich auch verdienen, so daß der scheinbare gewinn für den hersteller dann doch weit geringer ist als man denkt...
insg sieht man an der grafik aber schön, daß der endkundenpreis für europäer viel geringer wäre, wenn die geräte in der eu hergestellt würden, weil allein der vom endkunden zu bezahlende einfuhrzoll die produktions-, herstellungs-, und vertriebskosten um ein vielfaches übersteigt...
das würde aber andererseits den gewinn der hersteller geringfügig schmälern, käme aber der umwelt sehr zugute...


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