Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender durch den Rundfunkbeitrag

8,13 Milliarden Euro hat der Rundfunkbeitrag 2015 in die Kassen des Beitragsservice gespült, das sind rund 200 Millionen weniger als im Vorjahr. Der Löwenanteil der Einnahmen, 5,76 Milliarden Euro, geht an die ARD, das ZDF erhält rund zwei Milliarden Euro. Für die kommenden Jahre rechnet der der Beitragsservice mit rückläufigen Einnahmen. Bis 2020 können die öffentlich-rechtlichen Sender mit jährlich 7,84 Milliarden Euro kalkulieren. Aktuell wird der Beitrag von 44,7 Millionen Konten eingezogen. Dass der Rundfunkbeitrag nicht übertrieben beliebt ist, zeigt sich in folgender Zahl: 2015 befanden sich fast elf Prozent aller Beitragskonten in einem Mahnverfahren.

Siehe auch: Wohin die 17,50 Euro Rundfunkbeitrag fließen
Quelle: Statista
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wo geht das ganze geld hin, was machen die damit?
das wäre doch viel wichtiger, mafia pack, egal ob du fernsiehst oder nicht, musst du bezahlen, das ist tyrannei
 
@maymunabdi: für was gibts diesen Rundfunkbeitrag? Keine Kino Filme, die besten Serien bzw englische Serien, wo sind die? Keine stabile Streaming Link (m3u8, m3u) und Geo blocking. Da liegt sogar Sky besser mit ihren angeboten.
 
@maymunabdi: Nein, das ist keine Tyrannei. Du hast einfach nur keine Ahnung, was Tyrannei ist. Oder dir ist selbst klar, dass 17,50 Euro pro Monat deine Empörung nicht im Geringsten rechtfertigen. Weswegen dein Menschenschlag gerne mal Begriffe wie Tyrannei, Diktatur, Faschismus für Nichtigkeiten rausholt. Die Opfer echter Tyranneien, Diktaturen und faschistischer Systeme würden ganz bestimmt nicht tauschen wollen, angesichts der Qualen, die du hier erdulden musst.
 
@maymunabdi: irre viel geht weg durch die großzügigen pensionen ehemaliger mitarbeiter...
 
@maymunabdi: Die Verteilung der Gelder ist öffentlich bekannt, kein Grund zur Aufregung. ;)
 
Unglaublich, wie kann man über 8 Milliarden(!) Euro in einem Jahr wegbrettern?!
Ich weiß nicht, ob das ein guter Vergleich ist, aber bei ProSiebenSat.1 besteht das Fernsehprogramm zum größten Teil aus Werbung, die sie sich gut bezahlen lassen und die haben 2015 "nur" ~3,3 Milliarden Euro Umsatz gemacht. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/ProSiebenSat.1_Media). Das ist nicht einmal die Hälfte vom Rundfunkbeitrag.
 
@yanee: Teilweise stehen hier deren Ausgaben http://daserste.ndr.de/ard_check/fragen/Einnahmen-und-Ausgaben-des-oeffentlich-rechtlichen-Rundfunks-der-ARD,antworten108.html
 
@wertzuiop123: Das bringt ein wenig Transparenz, danke für den Link.
Im verlinkten Text bin ich über den Vergleich mit Sky gestolpert und habe mir den Umsatz von denen mal angeschaut: 2014/15 waren es 1,8 Milliarden Euro. Da kam mir sofort der Gedanke: Die zeigen die komplette 1. und 2. Bundesliga, Champions League, Formel 1, usw. Hinzu kommen noch eine große Auswahl an guten Filmen und Serien. Mir spricht das Programm von Sky auf jeden Fall mehr zu und die bekommen das mit einem Bruchteil der finanziellen Mittel hin.
 
@yanee:
Ich glaube man kann dies nicht so einfach vergleichen, da die Anforderungen an RechtlichÖffentlichen Sender um einiges höher ist als bei den Privaten. Umfang und Erreichbarkeit aber auch z.B. Punkte technischer Umsetzung. ARD/ZDF und co sind viel früher digital geworden als andere Sender. Nicht weil sie das wollten, sondern weil sie es nach Gesetzgeber mussten. Sie müssen ihre Regionalen Angebote aufrecht erhalten, sie Müssen gewiesen Medien und Übertragungstechniken unterstützen, bzw. deutlich länger Unterstützen müssten.
 
@yanee: Dementsprechend sieht auch das Programm auf Pro Sieben aus.

Das Budget des ÖR liegen absolut im Rahmen: Die BBC braucht etwa 6 Mrd bei 60 Millionen Einwohnern, die deutschen ÖR etwa acht bei 80 Millionen Einwohnern. Und das bei gleichzeitig viel mehr Sendern.
 
@Niccolo Machiavelli: Selbstverständlich sprechen die eine andere Zielgruppe an, das ist richtig. Mir geht es lediglich um den Vergleich der eingesetzten finanziellen Mittel. Über die Qualität des Programms kann man sich streiten.
 
@yanee: Wenn man sich nicht gerade an der Lindenstraße aufhängt, bietet der ÖR mit Abstand das beste und informativste Programm in DE.
 
Ich frage mich jetzt ob sich der Aufwand, dass jeder Haushalt zahlt gegenüber dem Vormodell in irgendeiner Weise wirklich gelohnt hat. Über die Nackten Zahlen sehe ich 7,49 Mrd vor dem Haushaltsbeitrag gegen 8,13 Mrd. vom letzten Jahr. Also ein Zuwachs von gerade mal 8% für dieses groteske neue Konzept.

Am albernsten finde ich nach wie vor dass Firmen den Rundfunkbeitrag zahlen. Also Firmen in denen jeder Mitarbeiter ob Chef oder Putzfrau sowieso über seinen Haushalt zahlen muss. Die Firmen reichen eh diese Mehrkosten an die Kunden weiter, wodurch natürlich der kleine Kunde am Ende der Kette den Firmen den Rundfunkbeitrag zahlt. Prima ausgedacht!
 
Ich hatte es mal bereits erwähnt, in einem früheren Beitrag.
17,50€ im Monat finde ich absolut in Ordnung für die erbrachte Leistung.
Das sind gerade einma 0,58€ pro Tag. Was kostet eine Zigarette, ein Glas Alkohol, Liter Benzin, eine Tüte Chips ?
Auch wenn es eine Zwangsabgabe ist, habe ich kein Problem damit diese zu zahlen.

Es wird so viel gejammert über das Programm der ÖR. Nochmal als Hinweis... 16 TV Sender und 58 Radiosender die Bundesweit rund um die Uhr Programme liefern. Und das in einer Qualität, wo ich bei den privaten extra zahlen muß.
Außerdem werde ich bei den privaten mit Trash TV berieselt, Filme (sogenannte Blockbuster) werden zurecht geschnippelt das diese auch ja zur Hauptsendezeit (PrimeTime) gesendet werden dürfen. Wiederholungen bis zum Abwinken. - Nein danke

Da zahle ich lieber die 58Cent am Tag und bekomme TV und Radio in sehr guter Qualität und Vielfalt.
 
@Brassel: Die Frage ist eher: Ist es überhaupt nötig 16 TV und 58 Radiosender zu liefern? 5 TV und 20 Radiosender täten es auch. Und der Beitrag könnte deutlich gesenkt werden. Die Masse an Sendern stehen in keinem Verhältnis zu dem sogenannten "Bildungsauftrag" der ÖR.
 
@snaky2k8: Diese Frage kann man auch direkt an die Bundesländer und deren Minister stellen. Warum hat jedes Bundesland einen eigenen Landtag ?
Ist eine historische Angelegenheit, weil jedes Bundesland seine eigene Rundfunkanstalt hat.
 
@Brassel: Vergleich bitte nicht Äpfel mit Birnen. Der Landtag pro Bundesland ist z. B. dafür da das die Entscheidungs- und Verantwortungsgewalt in gewissen Bereich aufgeteilt wird. Die Verwaltung in Berlin wäre vermutlich viel zu überfordert, wenn dort alles entschieden würde. Außerdem ist man dadurch den Bürger auch etwas näher (zumindest in der Theorie).

Die Anzahl von 64! öffentlich rechtlichen Sendern hat nichts mehr mit dem Bildungsauftrag zu tun. Und dazu gehört sicher nicht Verbotene Liebe und Konsorten!!! (auch wenn es die Soap nicht mehr gibt).

Und zum Thema Qualität und Wiederholungen: Ich kann fast die Uhr nach den gespielten Lieder stellen, weil die täglich fast zur gleichen Zeit gespielt werden. Und das so oft, dass mir die Lust an dem ein oder anderen Lied schnell vergeht!!
 
@Der_Nachbarino: Der Vergleich hinkt keineswegs.
So kleine Länder wie Saarland, Bremen, Hamburg haben eigene Landtage. Somit eigene Minister, Beamte und der ganze andere rattenschwanz der daran hängt.
Das hat auch nicht viel mit Föderalismus zu tun. Ist einfach nur aufgebläht. Das zaheln wir alle mit unseren Steuergeldern. Zwangsweise eben.
 
@Brassel: Ich will nicht vom Beitragsservice zum Landtag abschweifen. Das Thema ist Beitragsservice. Und Beitragsservice bedeutet Bildungsauftrag.

64 Sendeanstalten und Verbotene Liebe hat damit nichts zu tun.
 
@Brassel: 58 cent am Tag, das sind nur 2,41 pro Stunde! Da krieg ich nicht mal ein bonbon für!
 
@michi1337: Rechne nochmal nach. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Bonbon Einkauf.
 
@Brassel: 58 / 24 hab ich gerechnet. Aber ich war in Mathe nie so ne Leuchte. Wie würdest du rechnen?
 
@michi1337: Du meinst 2,41 Cent die Stunde....!!! Die Einheit fehlte. Habe ich gelernt in Mathe und Physik das man die dabei schreiben sollte.
 
@Brassel: durch "nachrechnen" wär ich da aber nich drauf gekommen ;) thanks anyway, hast ja recht ;) aber in dem Kontext wars dann doch relativ eindeutig was gemeint ist ;)
 
@Brassel: komm mir jetzt nicht mit aufrunden
 
@Brassel: "Was kostet eine Zigarette, ein Glas Alkohol, Liter Benzin, eine Tüte Chips ?" Das sind übrigens Produkte die ich mir !!FREIWILLIG!! kaufen kann. Und genau DAS ist der Unterschied!
 
@Der_Nachbarino: Du hast es nicht verstanden. Es ging um den Vergelich der Verhältnismäßigkeit, nicht um den Zwang.
 
@Brassel: Um etwas vergleichen zu können muss es gleichwertig sein. Du kannst nicht freiwillige Leistungen mit steuerpflichtigen Leistungen (Beitragsservice ist für mich eine Steuer) vergleichen.

Du findest vllt. 17,50 € im Monat in Ordnung. Eine alleinerziehend Frau/Mann mit 1,2,3.. Kindern evtl. nicht.

Und wie oben bereits erwähnt, dass mit der Qualität und Wiederholungen ist nicht korrekt.
 
@Der_Nachbarino: Also vergleichen.
Wenn ich freiwillig Alkohol trinke oder eine Zigarette rauche, zahle ich zwangsweise dafür Steuern.

Du zahlst immer zwangsweise.

Du könntest den Rundfunkbeitrag auch Steuern nennen. Du musst ihn zahlen, ob Du dich darüber ärgerst oder nicht.
Der Solizuschlag muss auch zwangsweise gezalht werden, ob wir ihn wollen oder nicht. Die Politik beschließt und fertig.
Also was soll ich mich permanent über dieses eine Thema (Rundfunkgebühren) aufregen ?

Warum wird in diesem Forum immer und immer wieder die gleiche Argumentation mit der Zwangsabgabe gebracht. Wie eine Schallplatte die einen Sprung hat.
Lasst euch doch mal eine neue Argumente einfallen !

Und nein.... ich arbeite weder direkt noch indirekt mit den TV und Radioanstalten oder den Einrichtungen die das Geld eintreiben, zusammen.
 
@Brassel: Mir kommt aber ehrlich gesagt auch immer der Gedanke, warum so ein rückständiges System aufrecht erhalten wird.
Die Verantwortlichen können mit ein bisschen Hirnschmalz ein modernes System ausarbeiten, aber aktuell ist es meiner Meinung nach reiner Wildwuchs ohne Kontrolle.

Anderes Thema ->
Hier ein Zitat von dir: "Lasst euch doch mal eine neue Argumentation einfallen!"
Wenn es doch die Mitmenschen in diesem Forum so nervt, warum sollte man sich dann neue Argumente einfallen lassen? Ich finde es völlig in Ordnung denn es ist ein Forum, auch dann noch, wenn die selben Gründe aufgrund ihrer Gültigkeit wiederholt werden.

Bitte nicht als Angriff werten, ist nur meine Sichtweise. ;)
 
@Brassel: Apropo: So toll du die Vielfalt der Radiosender auch anpreist, in meinem Auto- und Küchenradio empfangen ich nichtmal ansatzweise 58 Radiosender ;-)

Außerdem sind es gesamt 64 Radiosender.
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36329/umfrage/radiosender-anzahl-oeffentlich-rechtliche-und-private-seit-1987/
 
Gibts irgendwo ne Erklärung, warum in der Presse drei Zahlen rumgeistern? Einmal 7,9 Mrd. Euro, dann 8,13 Mrd. Euro und außerdem 8,3 Mrd. Euro:

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/geldsegen-fuer-die-oeffentlich-rechtlichen-8-3-milliarden-euro-einnahmen-aus-rundfunkbeitrag-wachsen-erneut_id_4761220.html
http://www.taz.de/!5313859/


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