So viel zahlen die Deutschen für Rundfunk

17,50 Euro zahlt derzeit jeder Haushalt monatlich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk; Geld das sich viele gerne sparen würden. Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, ob der Rundfunkbeitrag rechtmäßig ist. Den Klägern gefällt nicht, dass sie diesen überhaupt zahlen müssen, obwohl sie über gar kein Rundfunkgerät oder nur ein Radio verfügen würden.

Die Einnahmen aus dem Beitrag sind zuletzt durch Umstellung auf die Wohnungspauschale kräftig gestiegen. Zuletzt beliefen sich die Einnahmen des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice auf 8,3 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im letzten Jahr der GEZ-Gebühr (2012) waren es 7,5 Milliarden Euro.

Die Grafik bildet die Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender durch den Rundfunkbeitrag ab.

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Quelle: Statista
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würde ja gern mal wissen, wie viel die Mitarbeiter im vergleich zur freien Marktwirtschaft bei denen verdienen, da sollten sie mal anfangen zu sparen wenn sie mehr geld brauchen.
 
@veraeppelt: In der freien Marktwirtschaft verdient man besser als bei den öffentl. rechtlich. Anstalten.

Und glaube mir, es wird bereits ordentlich gespart auf Seiten der Produktion.
Das Problem bei den öffentl. Rechtlich Anstalten ist der riesige Verwaltugsapperat, der dahinter steht.

Soviel dazu.
ich hoffe das beantwortet deine Frage.
 
@s2g: das gilt es herauszufinden oder kannst du es belegen? Wenn ich an andere öffentliche anstallten denke gibt es da weiterhin Zahlungen, wovon die meistens heutzutage nur noch träumen wie ein 13/14 Gehalt.
Ausserdem will ich gar nicht wissen, wieviele dort nix mehr wirklich zu tun haben z.b. die alten Geldeintreiber von denen die aber jahre alte Verträge haben und warum ich ein gigantisches orchester mit finanzieren soll oder diese kommerzshow Fußball die nicht mehr viel mit sport zu tun hat und auf die privaten ins paytv gehört.
 
@veraeppelt: Ich kann es dir aus eigener Erfahrung als Freiberufler in der Branche bestätigen.

Natürlich hast du nicht unrecht was einige alte Festangestellte angeht, aber das sind ganz alte Veträge als man das (wichtige) öffentlich rechtliche Fernsehen noch nicht als Zwangssender und Lügenpresse beschimpft hat.

Die Zeiten haben sich geändert und wie gesagt, ich kann dir definitiv sagen, dass auf Produktionsseite seit Jahren enorme Einsparungen stattfinden. Ich kann, werde aber nicht i einem öffentlichen Forum auf Details eingehen.
Du musst mir auch nicht glauben, aber ich spüre diese Einsparungen, die du nicht sehen kannst.

Über gewisse Dinge, wie eben die CL bei ZDF lässt sich definitiv streiten.
Aber Bildungsauftrag heißt leider mehr als nur Dokus und Nachrichten.
 
@s2g: Jo irgendwie müssen ja die ganzen manager gehälter bezahlt werden was du auch ergooglen kannst wie hoch diese sind und dass ich solche super vips wie till schweiger fürn tatort finanzieren muss halte ich nicht für einen Bildungsauftrag.
 
@s2g: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/bernd-hoecker/wann-ist-endlich-schluss-thomas-gottschalk-erhielt-fuers-nichtstun-2-7-millionen-euro-.html
auch das müssen wir im namen des Bildungsauftrages zahlen, da fühl ich mich echt gebildet wie beim Bildzeitungslesen
 
@veraeppelt: Kopp-Verlag als Quelle. Da fühlt man sich sogleich veraeppelt :)
 
@s2g: Als Beispiel kann ich die teuren Fußballlizenzen nennen. Die braucht ein öffentlich rechtlicher Sender nun definitiv nicht.
 
@Arhey: Warum nicht? Ernst gemeinte Frage. Fußball erzielt extrem hohe Einschaltquoten, also scheint es der Masse zu gefallen. Wenn man beim Fußball spart, kann man auch überall wo anders anfangen zu sparen was Unterhaltung ist.
 
@FatEric: Ich ware sogar der Meinung, dass statt der 10.000en Eigenproduktionen eher Fussball und F1 ins ÖR gehören. Obwohl ich beides nicht schaue.
 
Unterhaltung ist nicht die Aufgabe der ÖR !!!
Fußball weg, komische Serien und Filme Weg, Bildung ausbauen
und News unabhängiger machen. -> Gebühren können auf ein deutlich niedrigeres Niveau gesenkt werden.
 
@Bautz: Sehe ich ähnlich. Ich schaue relativ wenig Fußball, trotzdem gehört Sport ins ÖR. Nur die Preise die für manche Events aufgerufen werden, für Ausstrahlungsrechte sind pervers. Aber so ist das nun mal.
 
@Blaulicht110: Schwieriges Thema, ich weiß. Aber es sind eher weniger die gesendeten Formate Schuld an den Kosten, sondern, dass der ganze ÖR Apparat ein riesen Moloch ist. Amazon und Netflix können mit recht wenig Geld wie am fließband neue gute Serienformate produzieren. Zum Vergleich. Netflix hat 2015 rund 6 Milliarden € Umsatz gemacht. Das sind immernoch 2 Milliarden weniger, als ARD und ZDF alleine durch Gebühren einnehmen. ARD und ZDF verdienen aber nochmals durch Werbung dazu. Und die senden inzwischen Werbung, dass es kracht.
 
@Blaulicht110: "News unabhängig machen"? Da verlangst du aber etwas von den Staatssendern.
 
@FatEric: weil Fußball die reinste komemrzveranstalltung geworden ist die durch und durch von Werbung finanziert wird und die sportlichen aspekte keine rolle mehr spielen wie uns bayern münchen bestens beweist. Manschaften ohne Geld und ständigen zusatzeinnahmen sind mitlerweile chancenlos und das hat nix mehr mit sportlicher leistung zu tun.
 
@FatEric: Einschaltquoten ist aber nicht Aufgabe von ÖR. Zumal die eigentlich keine Werbung zeigen dürften, nachdem die soviel Geld durch uns erwirtschaften.
Ganz ehrlich würden die mehr gut recherchierte Dokumentationen zeigen, würde ich sogar öfter mal einschalten. Aber Sport und Werbung ist nicht Aufgabe von den Sendern, dann können wir die wie die Bahn, Post und Telekom privatisieren.
 
@FatEric: Ich finde, man sollte sich Sky holen, wenn man Fußball gucken will. Ich will keine Gebühren zahlen für etwas, das mich nicht interessiert und was ich nicht schaue.
 
@veraeppelt: Wird wie überall sein, die Mitarbeiter verdienen normal, das eigentliche Geld machen die paar Hanseln an der Spitze und die ganzen überbezahlten "Stars"
 
@dodnet: trotzdem werden die mitarbeiter noch besser verdinen als es anderswo mitlerweile üblich ist oder arbeiten bei der GEZ mitlerweile auch nur noch dienstleistungsunternehmen?
Das würde es ja noch schlimmer machen, da die managergehälter der Dienstleister quasi auch mitfinanziert werden für überteuerte Arbeitskräfte die nur einen bruchteil davon erhalten
 
@veraeppelt: ein Intendant verdient locker über 200.000 € im Jahr. Also was s2g behauptet ist einfach falsch.
 
Stimmt. Ich weiß auch von einigen Gehältern. Die sind schon unverschämt überbezahlt für die Tätigkeit. Aber so etwas gibt es in der freien wirtschaft auch. Allerdings da eher bei den großen Konzernen wie Apple, Bayer undso.. und in den entsprechenden Abteilungen. Das Geld wird dort an vielen Stellen "verschwendet" wie beim Staat ja auch mit den Steuern. Das liegt daran das die Budgeds sonst im nächsten Jahr gekürzt werden. Und viele verbinden Budgedverantwortung mit Kompetenz. Wird es gekürtzt ist es für den Manager ein schlechtes gefühl. Dann leiber verbraten. Das ist bei mir im Unternehmen auch so. Für mich immer sehr schlimm mit anzusehen aber ich ändert tut man ja dennoch nichts. Ergo müssen wir 17,50 zahlen, wo man mit einer guten und fairen wirtscahftung den kram auch mit 10€ mtl finanzieren könnte. Behaupte ich einfach mal pauschal.
 
@CreeTar: was ist daran falsch? Arbeiten dort nur Intendanten oder auch noch weitere Berufsgruppen? Und was verdient der Gegenpart vom Intendanten bei den Privaten?
Sie verdienen mehr als Mindestlohn, von exorbitanten Gehältern sind sie aber meilenweit entfernt.
 
@CreeTar: Du willst jetzt den Indendanten mit einem gewöhnlichen Mitarbeiter vergleichen? Schau mal was die Chefs in den Dax konzernen verdienen. Die Lachen über 200.000 € selbst dann, wenn sie das monatlich bekämen.
 
@veraeppelt: Kannst das ja mal einem Praktikanten beim ZDF erzählen, der genau Null Euro pro Monat bekommt (Brand 1 2015/11).
 
Selbst wenn der Rundfunkbeitrag gekippt wird, eine Gebühr wird wohl leider bleiben.
 
@kkp2321: Warum leider?
 
@Andy2019: Ich bin grundsätzlich gegen einen ÖRR aus drei Gründen: Zum einen sehe ich eine Grundversorgung in einem medialen Zeitalter, in dem wir leben, nicht mehr für notwendig und zum anderen ist der Einfluss von Partein, Wirtschaft und Kirche zu groß um das ich Vertrauen in einen solchen Rundfunk entwickeln könnte.
Unabhängig davon ist die Grundversorgung schon lange und bei weitem überschritten. Es sind ja weit über 50 Sendeanstalten um Hörfunk und mehrere Dutzend im TV.
Das muss klar auf ein minimum reduziert werden: Ein regionaler Radiosender. Mit Region meine ich Bundesland und auch da können die kleinen mit den großen zusammen arbeiten (Berlin/Brandenburg, Saarland/RLP, Hamburg mit Nachbarn usw.). Sowie ein Bundesweiter TV-Sender. Mehr verstehe ich nicht unter Grundversorgung.
 
@kkp2321:

Nur weil es massig Content gibt, heißt dies noch lange nicht, das dann kein weitere mehr produziert werden muss.

Gerade wenn man sieht wie stark der Einfluss von Medienanstalten in der öffentlichen Wahrnehmung sind und zusätzlich schreckend anerkennen muss das private Anstalten sich nur im Wettbewerb 'Wer produziert den größten Mist' Konkurrenz bieten, ist meiner Meinung nach eine Grundversorgung von objektiv unabhängigen Medienanstalten einer der wichtigsten Punkte für die eine Gesellschaft Kämpfen muss. Unabhängigkeit bekommt man in unserer aktuellen Welt nur von einer vom Content losgelösten gesicherten Finanzierung (Es wird das produziert was wichtig ist und nicht das was Geld bringt). In wie weit dies aktuell tatsächlich funktioniert ist eine andere Frage und muss auch kritisch hinterfragt werden. Das Grundgerüst für das eigentliche Ziel ist aber unumgänglich.

Ich persönlich finde das erschreckend das so viele diese Notwendigkeit dieser Art der Finanzierung nicht erkennen und auch nicht sehen warum das so verdammt Wichtig ist.
 
@Andy2019: Ich sehe einen zwangsauferlegten Beitrag zum einen nicht als frei an und das macht diesen Rundfunk auch nicht unabhängig. Denn er ist abhängig von den Beitragszahlern und diese werden, unter Androhung mit Strafvollzug, dazu gezwungen.
Das ist kein Modell was ich akzeptieren kann. Als Grundversorgung verstehe ich z.B. auch nicht die Rubrik Unterhaltung. Aufklärung, Dokumentation und Information kann ich mir vorstellen, mit einem Obolus, zu unterstützen. Wer mehr will, muss dafür privat und optional bezahlen.
 
@kkp2321:

Wie sich die Grundversorgung definieren soll ist eine wichtige Thematik die auch diskutiert werden muss. Aber nur weil es aktuellen vielleicht deiner Meinung nach nicht nachvollziehbare Thematiken beinhalten heißt es doch nicht das alles was dahinter steckt auch mist ist.

Bezüglich der Zwangsabgabe. Natürlich ist diese nicht Frei, aber auch das Zahlen deiner Lohnsteuer ist nicht frei, das zahlen der Mehrwertsteuer ist nicht frei und und und. Wenn du Zwangsabgaben generell kritisierst muss auch zwangsläufig alle anderen arten von Abgaben und Steuern kritisieren. Tust du das kann ich deiner Argumentation folgen, würde diese nur ablehnen. Tust du das nicht, ist deine Argumentation für mich paradox.
 
@Andy2019: "mist" habe ich nicht gesagt. Ich sprach davon, das ich es nicht mehr für zeitgemäß halte.
Kritisieren tue ich eine Vielzahl an Steuern. Doch das Konzept der Steuer an sich steht nicht in Frage.
 
@Andy2019: "Wenn du Zwangsabgaben generell kritisierst muss auch zwangsläufig alle anderen arten von Abgaben und Steuern kritisieren."
-> Der Unterschied ist, dass der Rundfunkbeitrag keine Steuer ist und auch nicht eine Abgabe wie z.B. der Solidaritätszuschlag (der ja ebenfalls stark umstritten ist).
Ich könnte mir -vorstellen-, dass es weit weniger Kritiker gäbe (auf lange Sicht), wenn der Rundfunkbeitrag als reguläre Steuer eingeführt würde.
 
@tapo:
Da stimme ich dir zu. Es würden dann wahrscheinlich weniger kritisch beurteilen. Im Endeffekt wäre das aber eigentlich Irrelevant. Ob und nun Zwangsabgaben als Gebühren oder als Steuern bezeichnet werden spielt doch keine Rolle. Daher sind für mich persönlich die Rundfunkgebühren eigentlich Steuern, auch wenn sie so nicht heißen.
 
@kkp2321:

Ich stimme dir zu, das einiges nicht Zeitgemäß ist oder schlicht nicht Nachvollziehbar ist. Ich selber z.b. schaue mir gerne Fußball an, sehe dennoch nicht die Notwendigkeit sehr teure Liezenspakete für irgendwelche Sportveranstaltungen mit den Rundfunkgebühren zu finanzieren. Dennoch halte ich das Konzept dahinter für sinnvoll und notwendig.

Okey wenn du gezielte bestimmte Steuerabgaben kritisiert, kann ich deine Haltung nachvollziehen. Ich finde sie nur nicht richtig ;)
 
@Andy2019: Steuern gehören einfach zu einem Staat. Von den Steuereinnahmen des Staates prifitiert jeder. Sei es Infrastruktur, soziale Leistungen, Bildung etc.
Die ÖR sind aber nicht nötig um einen Staat am laufen zu halten.
Das Programm der ÖR kann tatsächlich auf einen echten Bildungs- und INformationsgehalt reduziert werden und dieses dann aus dem allgemeinen Steuerhaushalt finanziert werden.
Es ist definitiv nicht einsehbar, dass jemand Geld von einem verlangt, dass er nicht nutzt und etwas finanziert, auf das vor allem Politiker Einfluss haben. Die ÖR sind die Resterampe von Bund und Ländern ihrer Politiker. Die Auswahl der Intendanten geht nämlich nicht nach Kompetenz, sondern Parteibuch.
Würden alle Gebührenzahler sich weigern zu zahlen, wäre das Thema längst vom Tisch.
Möglichkeiten der Abhilfe:
AfD wählen (die wollen nämlich dieses System abschaffen).
Gebt einem Obdachlosen einen Wohnsitz oder lasst einen Hartz IVer einziehen. Oder meldet einfach euren Wohnsitz ab.
Ich habe noch nie Rundfunkgebühren bezahlt und werde das auch nicht.
 
@LastFrontier:

Viele Aspekte sind nicht nötig um einen Staat am laufen zu halten. Würde der Staat auseinander fallen wenn drastisch an der Bildung gespart wird. Würde der deutsche Staat auseinander fallen wenn er seine Bundeswehr abschaffen würde?
Es gibt viele Staaten die auch ohne soziale Leistungen funktionieren.

Wie weit der eigentliche Inhalt gehen soll, ja darum kann man sicherlich streiten. Mainstream Spielfilm oder Showunterhaltung wird massig anderweitig zur Verfügung gestellt.

"Die Auswahl der Intendanten geht nämlich nicht nach Kompetenz, sondern Parteibuch." Ein wichtiger Kritikpunkt. Ein Argument Strukturen anzupassen, aber kein Argument um ÖR abzuschaffen.

"Möglichkeiten der Abhilfe:
AfD wählen (die wollen nämlich dieses System abschaffen).". Ein Grund mehr warum diese Witzpartei nicht gewählt werden sollte.
 
@kkp2321: sieh es als eine schutzgebühr. Ohne den ör wäre hier wahrscheinlich nur pay-tv zu bekommen, was man ja auch mit hd+ versuchte zu etablieren, abr kläglich scheiterte
 
@Andy2019: ja würde er, zumindest so wie wir ihn kennen. Wenn man rumänische verhältnisse will, kann man das gerne machen. Ohne bildung gäbe es nur noch hilfsarbeiter und noch mehr arbeitslose. Die bundeswehr ist halt auch ein arbeitgeber, welcher auch durchaus den leuten arbeit gibt, die sonst nichts finden würden, zumal da sonst noch viele beschäftigte sind, die sonst arbeitslos wären. Schafft alle staatlichen institutionen ab und du hast hier 290% arbeitslosigkeit.
 
@John2k: Was uns eigentlich sagen sollte, das wir unser Wirtschafts/Arbeitsorientiertes System mal überdenken sollten, anstatt uns weiter daran festzubeißen.
 
@John2k:

deine Argumente sind paradox. Auch ÖR trägt einen großen Beitrag zur Bildung der Gesellschaft bei und gibt auch sehr vielen Menschen Arbeit (und das nicht stumpsinnig an der Waffe - Bildung unwichtig!, sondern denkend in vielen unterschiedlichen Bereichen - Bildung wichtig!)
Ohne freie Medien hat man bald russische/amerikanische Verhältnisse und/oder nur noch mediale Zombies die rumlaufen. Die Bildung gehört zu einen der wichtigsten Punkte (wenn nicht sogar dem wichtigsten) einer Gesellschaft. Zugang und Bereitstellung von freien Medien spielt dabei eine wichtige Rolle.

PS.: Eine Korrektur deines Bildung- und Arbeitslosen-Argument. Der Grad an Bildung korrespondiert nicht zwangsläufig mit der Anzahl an Arbeitslosen, sondern vielmehr mit der Qualität der Arbeit Ansich. So haben z.b. Weißrussland und Kuba deutlich geringere Arbeitslosenquoten als in Deutschland. Haben die nun dadurch ein besseres Bildungssystem als in Deutschland?
 
Abgesehen mal davon das man diesen Beitrag nicht zahlen muss, da in Deutschland laut Gesetz, Firmen keine Gesetze machen dürfen, wie beispielsweise die GEZ Gebühr, verdienen diese Leute sich doch echt ein paar Groschen
 
@Anonymouser: Es sind aber keine Unternehmen (Firmen)
 
@rafterman: Also zahl ich den Beitrag an den Staat? Es ist keine staatliche Einrichtung, und somit nicht in der Lage ein Gesetz zur errichten. Und wo steht das Gesetz (wenn es dies wirklich geben würde) im Gesetzbuch?
 
@Anonymouser: RBeitrStV - Der Staat hat den Vertrag jedenfalls für Dich abgeschlossen.
 
@rafterman: Ja die haben einen Vertrag mit dem Staat, mit mir aber nicht. Somit ist die Sache für mich eigentlich erledigt.
 
@Anonymouser: Das Argument ist flach. Ich habe auch kein Vertrag mit dem Staat und dennoch zahle ich dem meine Steuern.
 
@Anonymouser: Und wer ist der Staat? Du, ich, wir.
 
@kkp2321: Du hast keinen Vertrag mit dem Staat über deine Steuern. Deine Steuern sind per Gesetz festgelegt vom Staat. Somit kannst du Gesetz nicht mit Staatsvertrag gleich setzen.
 
@Anonymouser: und das Gesetz hat festgelegt, das du einen Rundfunkbeitrag abzugeben hast.
 
@kkp2321: Gesetz? Welches?!
 
@Schlaumeyer: Dem Rundfunkstaatsvertrag
 
@Schlaumeyer: Jedes Bundesland verfügt über Landesmediengesetze, die auf den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag verweisen und ihm somit Gesetzeskraft verleihen. Beispiel: http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayMG-21
 
@rafterman: Das Thema habe ich tatsächlich mal aufgearbeitet. Es ist gesetzlich wirklich "legal", dass eine Firma mit dem Staat einen Vertrag schließt über Aktionen / Verpflichtungen von Dritten. Solch einen Vertrag kann nur ein Bundesland eingehen. Dennoch müssen alle, die im Bundesland leben, sich anschließend an diesen Vertrag halten. Es wird noch etwas komplizierter, wenn man es weiter ausführt. Sprich, wir haben gewählt, Vertreter, die entscheiden nunmal auch für uns. Somit sind wir an den RundfunkstaatsVERTRAG gebunden, egal ob wir ihn unterschrieben haben oder nicht. ..........Leider....! Finde ich persönlich einfach sch****, aber das ist tatsächlich Gesetz im Land.... :-/
 
@Anonymouser: És ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung. Der Rundfunkbeitrag ist genau so wenig Firma, wie jede Behörde.
 
@kkp2321: Also ich hab einen Kollegen der jetzt schon seit 4 Jahren keine GEZ zahlt und am laufenden Band Mahnungen bekommt mehr aber auch nicht. Wenn die wirkliche eine feste Grundlage im Gesetz haben, würde die doch rechtlich gegen ihn vorgehen.
 
@Anonymouser: Und ich kenne eine Vielzahl von Leuten, die aus der Wohnung direkt abgeführt worden sind, weil sie sich ebenso stur verhalten haben.
 
@Anonymouser: Die gesetzliche Grundlage wird auch nicht von "Firmen" gemacht, sondern von den Landesregierungen ;)

Es wäre durchaus ratsam sich erst einmal richtig zu informieren, statt Stammtisch(nicht)wissen weiter zu verbreiten.
 
Es wird ja aktuell verhandelt und eigentlich sollten die Verhandlungen doch bis gestern durch sein - gibt es da nun ein Urteil?
Habe noch keine News heute im Netz dazu finden können.
Vielleicht findet ja jemand mehr? ;-)
 
@taeblov: http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,17938.0.html?PHPSESSID=7for9ca1nvh62v5ei76fvtmbm0

Kenne mich damit zwar nicht aus,sieht aber nicht gut aus.
 
ARD und ZDF agieren doch schon wie privat Sender. Werden aber vom Bürger noch weiter finanziert. Sendungen, zumindest vor 20:15 werden unterbrochen, es gibt Werbung in Hülle und Fülle. Ich sehe hier keinen großen Unterschied zu Pro Sieben und Konsorten. Man kann nur hoffen das die Zwangsgebühren endlich abgeschafft werden.
 
@cuarenta2:
Sicherlich gibt es reichlich Punkte die an rechtlich Öffentlichen Sendeanstalten zu kritisieren sind. Aber wenn du tatsächlich keinen Unterschied mehr zu ProSieben und co erkennen kannst dann frage ich mich wann du den das letzte Mal einen dieser Sender angeschaltet hast?
 
@Andy2019: Man könnte das noch weiter treiben. Warum muss man für einen Scholl oder Kahn 2 Millionen pro Jahr bezahlen? Mit Sicherheit auch beim Wintersport etc.

Ich schaue nur noch selten TV, wenn dann meistens Sky und da weiß ich ja wofür ich zahle. ;)
 
@cuarenta2:
"Man könnte das noch weiter treiben. Warum muss man für einen Scholl oder Kahn 2 Millionen pro Jahr bezahlen? Mit Sicherheit auch beim Wintersport etc. "
Dies sind Punkte, die auch meiner Meinung nach, hinterfragt werden müssen. Dies ist jedoch kein Argument gegen die Rundfunkgebühren.

"Ich schaue nur noch selten TV, wenn dann meistens Sky und da weiß ich ja wofür ich zahle."
Dann die Frage, sofern du eigentlich meistens Sky schaust, in wie weit qualifiziert dich das eine Aussage wie 'Ich sehe hier keinen großen Unterschied zu Pro Sieben und Konsorten' zu tätigen?

Ich selber schaue(höre) so gut wie nur noch rechtlich Öffentliche. Gewöhnt man sich an diese Qualität (welches nun wahrlich nicht hervorragend ist, sondern viel mehr akzeptable) und kommt dann zufällig auf Content welches von privaten Anstalten produziert wird (gezappt, Freundin oder co) wird man in 99% der Fälle nach wenigen Sekunden einen Würgereiz bekommen.
 
@cuarenta2: Und wenn die Gebühren abgeschafft werden, wird noch mal genau WAS besser?!
 
@Skidrow: Das ich nichts mehr zahlen muss, wofür ich nicht zahlen will. Ich ertrage ja auch die Werbung wenn ich Pro Sieben etc. schaue und muss dafür nicht extra zahlen.

Also mal die Gegenfrage. Wofür zahle ich eigentlich Zwangsgebühren?
 
@cuarenta2: Ich habe meine Meinung dazu weiter unten etwa erläutert.

Wenn du gerne Werbung schaust und ein TV-Programm beruhend auf rein kommerzieller Basis bevorzugst, dann schau halt brav die Privaten.
 
@Skidrow: Musst du schon mir überlassen, was ich brav schaue. Du kannst natürlich gerne für Rote Rosen, Küstenwache und Co zahlen. Bleibt dir überlassen. Ich schaue den Kram nicht und will dafür auch nicht zahlen.
 
@cuarenta2: Den Kram schaue ich auch nicht. Kenne die Sendungen noch nicht mal.
 
@cuarenta2: klar überlasse ich es dir! Aber oben bemängelst du, dass bei den ÖR auch WErbung läuft, und dann willst du die Gebühren abschaffen, was dazu führen würde, dass nur noch Werbung läuft.
 
@Skidrow: Das es keinen Zwang gibt etwas zu zahlen was man nicht möchte.
Du willst doch bestimmt auch nicht freiwillig jeden Monat 3 Schachtel Zigaretten kaufen müssen, obwohl Du nicht rauchst, oder? Nur damit sich die Zigarettenindustrie und der Staat freuen.
 
@Hans Meiser: Achso. Dann schaffen wir am besten auch die ÖR Schulen ab, die werden durch Steuergelder finanziert. Du willst doch bestimmt auch nicht freiwillig jeden Monat Geld für Schulen zahlen, obwohl du kein Kind hast, oder? Nur damit sich Lehrer und Schulleiter freuen.

Wer Kinder hat, die zur Schule wollen, kann die Schule bitte selber zahlen! Sind ca 200 Euro im Monat.

Oder hast du vielleicht doch Kinder?!


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