Das sind die beliebtesten Messenger

Rund 69 Prozent der Onliner in Deutschland nutzt den WhatsApp-Messenger. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet hervor. Weit abgeschlagen dahinter findet sich die vor allem bei Jugendlichen beliebte Snapchat-App mit rund sechs Prozent.

Auch die Krypo-Messenger Threema (4,7 Prozent) und Telegram (3,6 Prozent) erfreuen sich - trotz der immer wieder aufflammenden Diskussion zur Datensicherheit im Netz - nur sehr begrenzter Beliebtheit. Die Nutzung des Facebook-Messenger scheint vom DIVSI nicht abgefragt worden zu sein.

Tschüss WhatsApp - das sind die Alternativen oder WhatsApp für Android herunterladen
Quelle: Statista
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Warum findet der Facebook Messenger keine Berücksichtigung?
 
@Thermostat: weil es nicht ohne einen alternativen Account möglich ist, sprich den von Facebook. Bei den anderen reicht ein Nickname oder die Telefonnummer.
 
@annoxoli: was nichts anderes ist, als einen account einzutragen ...
 
@annoxoli: Im Falle von Whatsapp ist es aber Facebook Recht bzw. deren Ziel so an meine Handynummer zu gelangen.
 
@annoxoli: kann man den Facebook Messenger nicht auch seit kurzem mit Handynummer nutzen?
 
@-adrian-: weiß ich um ehrlich zu sein nicht. Ich nutze den dreck Messenger von Facebook nur, weil ich es über die App selber nicht mehr aufrufen kann. Primär nutze ich eigentlich nur noch Telegram (von WhatsApp habe ich mich mittlerweile getrennt).
 
@annoxoli: Was macht die Messenger-App von Facebook zu "Dreck"? funktioniert er schlecht, hat er geringen Funktionsumfang, kommen Nachrichten nicht/zu spät an, ...?
 
@FenFire: Es geht mir primär um den ZWANG, diese App zu nutzen und mir nicht die Wahl gelassen wird. Das wäre so, als wenn ich für meinen Windows PC eine Anwendung installieren MUSS um via Facebook zu kommunizieren. Warum mich das aufreigt? Weil ich vorher die Wahl dazu hatte. Darüber hinaus, ist die App bei mir (trotz Leistungsstarkem Smartphone) öffters am Laggen, oder läd extrem lange Nachrichten nach. Mal von diesem "Daumen" auf dem Sendenbutton ganz zu schweigen.
 
@annoxoli: Das Wort "Zwang" finde ich hier fehl am Platze. Ein Teil dessen, was Facebook bietet, ist Messaging. Gut, man kann sich wünschen, alle Möglichkeiten von Facebook wären wie früher in einer einzigen App vereint. Aber bringt es denn so viele Nachteile, dass diese Funktionalität ausgelagert wurde? Sie ist ja doch einigermaßen eigenständig. Und aus Entwicklungssicht hat es vermutlich Vorteile.

Und diese inflationäre Nutzung des Begriffes "Zwang"... das ist ein wenig wie sich zu beschweren, man werde von Google "gezwungen", Maps zu verwenden um Kartendienste zu nutzen, und Mail für E-Mail, und... weil man ja viel lieber alle Dienste von Google in einer gemeinsamen "Google Everything"-App hätte. Der einzige Unterschied ist, dass hier keine wehmütige Erinnerung "früher war das mal alles in einer App vereint" existiert, im Endeffekt bleibt jedoch: verschiedene Dienste - verschiedene Apps. Müsste in Deinen Augen dann auch "Zwang" seitens Google sein?

Nebenbei: Du kannst auch über den im Lieferumfang enthaltenen Webbrowser auf Deinem Smartphone Facebook Messaging und die Facebook Webseite nutzen. Dann brauchst Du nicht mal die Facebook App - Facebook "zwingt" dich also nicht mal zu jener (Benachrichtigungen fallen dann jedoch weg - aber ich glaube Chrome hat eine Benachrichtigungs-Schnittstelle, die von Facebook genutzt werden kann, könnte also mit jenem Browser sogar klappen).

Lags oder langsames Nachladen sind natürlich störend (tritt bei mir nicht auf, aber vielleicht habe ich einfach Glück und sollte einfach froh sein :)). Der "Thumbs up"-Daumen über dem Sendebutton ist auch meiner Meinung nach reichlich unglücklich platziert, habe auch schon sowohl versehentliche Daumen verschickt als auch erhalten. Der könnte echt weg :) Macht den Messenger aber nicht insgesamt zu "Dreck". Ferner träten die von Dir genannten Mängel möglicherweise genauso auf, wenn Messaging wie von Dir gewünscht in der Facebook-App integriert wäre => Kriterien gegen Facebook Messaging an sich, nicht gegen die separate Messenger App.
 
@Thermostat: Fragten sie sich bei Statista auch. kA
 
@Thermostat: Skype und Hangouts fehlen auch komplett auf der Liste - war wohl Multiple Choice mit nur sieben Möglichkeiten
 
@Thermostat: Ich vermute da mehrere Punkte: 1)Das war kein Multiple Choice, sondern One Choice. WhatsApp und irgendwas ging also nicht. 2)Genutzte EMail Dienste, auch hier. Yahoo Mail soll mehr Nutzer haben als 1&1? Wenn 1&1 denn überhaupt unter "Andere" fällt. Auf der anderen Seite, mit welchem Produkt steht T-Online in der Liste? Auch etwas merkwürdig. 3)Und vor allem: "Quantitative schriftliche Online-Panelbefragung" und "1.051 befragte Internetnutzer in Deutschland ab 14 Jahre internet-repräsentativ quotiert und gewichtet nach Alter und Geschlecht".
Ich gehe davon aus, die Werte wurden also durch einer dieser Online-Umfragen-Webseiten ermittelt, wo man Punkte/Geld bekommt. Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass diese Online-Umfragen überhaupt repräsentativ sind. Was bedeutet hier "quotiert"? 14-18, 19-25, 26-35,... 55-65, 66-, oder so und dann pro Altersklasse maximal 100 und die dann unterteilt nach männlich und weiblich, oder so? Wie viele Jüngere sind bei diesen Webseiten angemeldet und wie viele Ältere nutzen überhaupt Messenger? Auf jeden Fall lassen sich so keine quantitativen Zahlen ermitteln, da es ja z.B. maximal 50 weibliche Stimmen im Alter von 19-25 Jahre gibt. Die 5000 anderen Frauen, die durch dieses "quotiert" ausgefiltert wurden, werden ja gar nicht erfasst.
 
Alle Anteile aufsummiert ergibt insgesamt nur 93,6%.
Die fehlenden 6,4% könnten eventuell dem Facebook Messenger oder dem Facebook Messenger und anderen zuzuordnen sein.
Nichts genaues weiß man nicht.
Ziemlich unseriöse "Studie".
 
@AhnungslosER: Den echten Knüller finde ich aber den Namen des Vereins.
"DEUTSCHES Institut für...".
Hier wird offenbar, wie in anderen Ländern schon lange üblich, versucht, sich einen seriösen Anschein zu geben in den man den Namen des Landes oder den Begriff "National" vor die Institutsbezeichnung schreibt und so den Eindruck einer (halb-)staatlichen Einrichtung erweckt.
Dieser billige Trick verstärkt bei mir aber nur den zuvor bereits bemängelten unseriösen Eindruck.
 
@AhnungslosER: Naja, eigentlich ist es ja auch eine (halb-)staatliche Einrichtung, weil von der Deutsche Post AG gegründet.

Dass es das dadurch nicht unbedingt seriöser macht, sieht man ja daran, dass SimsMe überhaupt Erwähnung findet. Wie viele Nutzer hat der Messenger? Drei?

Lustig auch, dass ich diese "Studie" nicht auf der DIVSI Website finden kann
 
@Slurp: "Naja, eigentlich ist es ja auch eine (halb-)staatliche Einrichtung, weil von der Deutsche Post AG gegründet."
Scherzkeks. Die deutsche Post ist schon lange keine Staatsbetrieb mehr. 79,00% der Aktien befinden sich im Streubesitz, der Rest bei staatsnahen Kreditinstituten.

"[...] dass SimsMe überhaupt Erwähnung findet. Wie viele Nutzer hat der Messenger?
Na 3,7. Steht doch da. ^.^

"Lustig auch, dass ich diese "Studie" nicht auf der DIVSI Website finden kann"
War mir auch schon aufgefallen. Seine (unseriösen) Befunde der Presse in den Block zu diktieren ist halt wichtiger, als Materialien und eventuell Hintergrund-Informationen auf der eigene Internetseite zu veröffentlichen.
 
@Slurp: Ich weiß nicht, ob es Zufall ist, dass du dir SimsMe aus der Liste rausgepickt hast.
Aber der Dienst stammt, genau so wie das DIVSI, von der Deutschen Post.
 
@AhnungslosER: Nee, genau deswegen hab ich ihn ja mit Blick auf die Seriösität erwähnt.
 
@Slurp: Ist schon eine bemerkenswerte Verbindung, dass einer der erwähnten Marktteilnehmer diese Studie (so halbverschleiert) in Auftrag gibt.
Allerdings frage ich mich, was sich die Deutsche Post davon verspricht?
3,7% Marktanteil ist jetzt nicht so unfassbar öffentlichkeitswirksam...
 
@AhnungslosER: Hm.. was verspricht sich die Post wohl davon, wenn sie ihren Messenger mit "Content Partnern" wie FAZ, Bravo, ARAG oder Gala ausstatten und ne (damas zumindest) kostenpflichtige Funktion wie dem Selbstzerstörungsmodus anbieten? ^^
 
@Slurp: Ich vermute mal Nutzer und damit Marktanteile gewinnen.
Da 3,7% aber nicht so wirklich beeindruckend ist, weiß ich nicht, ob eine solche Angabe bei Expansionsplänen behilflich ist.
 
@AhnungslosER: Eher sonstiges a la ICQ oder so... Facebook ist kein Messenger- die Chatfunktion ist ja nur ein Zusatz um mit den Leuten mit denen man befreundet ist zu schreiben. Der echte Messenger von Facebook heißt whatsapp. So sehe ich das.
 
@Driv3r: Den FB Messenger kann man seit geraumer Zeit auch ohne "vollen" FB Account nutzen.
 
@Slurp: Und der Anteil derer die dies tun wird bei unter 2% liegen.
 
@andy01q: Das mag ja sein, aber die AUssage, dass man immernoch nen Facebook Account braucht oder der Chat nur ein "Zusatz" ist, ist definitiv nicht mehr richtig.
 
@AhnungslosER: eventuell nutzen die restlichen "onliner" einfach keinen messanger?
 
@laforma: Sowas gibt's?!
http://www.der-postillon.com/2012/03/junger-mann-in-psychiatrie-eingewiesen.html

Wenn es so ist, wie du vermutest, hätte das die gute Frau Dr. Eckert aber nicht daran hindern müssen, das auch so zu erklären. Seriöse Studien zu Marktanteilen sollten schon immer 100% ergeben.
 
@AhnungslosER: steht doch genau im bild.....
fehlende Prozent machten keine Angaben.....

lesen hilft !
 
@wilduck: Danke, habe ich gelesen gehabt.
Neben "Lesen hilft !" gibt es für Spezial-Begabte wie dich noch die Premium-Zusatz-Tipps: "Bis zum Ende Lesen." und "Lesen UND Verstehen hilft immer 1000-mal als wie nur Lesen."
Statista ist ein Online-Portal das Daten von anderen übernimmt und sie möglichst leicht verständlich aufbereitet. Ganz unten im Bild steht: "Quelle: DIVSI". Die von dir zitierte Anmerkung "[...] die Quelle macht keine Angaben zu an 100 fehlenden Prozentpunkten" bezieht sich eben darauf, dass das DIVSI (die Quelle, nicht zu verwechseln mit dem sehr ähnlich klingenden, aber in der Regel weniger informativen Wort "Qualle") unvollständige Angaben gemacht hat; was eben genau das ist, was ich kritisiert habe.
 
@AhnungslosER: Du hast recht, aber vielleicht nutzen 4,4% einfach keinen der genannten und das "keinen" wird einfach nur nicht dargestellt (was heut zu Tage leider oft üblich ist).
 
@Scaver: Mag sein. Wäre aber trotzdem unsauber. Und bei 4,4% fehlten immer noch weitere zwei Prozent um in der Addition 100% zu ergeben.
 
@AhnungslosER: Sorry, vertippt. Gemeint waren natürlich 6,4%. Und nein, wirklich unsauber ist das heute nicht mehr, sondern eher üblich bei Statistiken die "unwichtigen" Sachen wie "keine" einfach raus zu lassen. Da bin ich auch kein Fan von, kenne das aus dem beruflichen als Kaufmann aber.
 
Hätte mich nicht entscheiden können bei der Umfrage. Nutze FB und WA jeweils 50:50. Eher öfter FB, da ich die Nachrichten auch am PC erhalte.
 
Ich bin froh, wenn der whatsapp trend wieder vorbei ist und den Leuten Datenschutz wichtiger wird.
 
@gettin: Genau. Und hoffentlich zum Facebook Messenger wechseln...
 
Ich bin absoluter Fan von Telegram geworden. Ich finde den Desktop-Client einfach eine so geile Bereicherung. Für mich und meine Kommilitonen ist das senden von Bildern und kleinen Datein per Drag and Drop so hilfreich und alles immer dabei auf dem Smartphone. Auch die sehr regelmäßigen Updates mit interessanten Features finde ich absolut genial. Sollte wirklich jeder mal Testen.
Schon diese kleine Funktion im DesktopClient, wenn ich oben ins Fenster das Bild ziehe wir das Bild komprimiert gesendet und unten in Fenster wird es in voller Qualität gesendet ist etwas das ich so noch nicht gesehen habe.
 
@seiya: Ja, Telegram is zumindest eine kostenlose und gute Alternative mit ständigen Updates. Is auf meinem Windows Phone die App mit den meisten Updates.. :)
 
@seiya: Problem ist leider, dass sich Whatsapp zu sehr durchgesetzt hat und wenn ich mal Leute frage dass sie mich per Telegramm anschreiben sollen, dann fragen sie mich immer: Wieso holst du dir kein Whatsapp... und schon ist das gespräch gelaufen :/
 
@TheKreamCs: dann sagst du einfach, weil dir deine Daten wichtig sind und Whatsapp scheiße ist.


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