Die Opfer des Smartphone-Booms

Videos gucken, Musik hören, Fotos schießen, in einer fremden Stadt navigieren, im Internet surfen und nicht zuletzt auch telefonieren; das alles und noch viel mehr leisten Smartphones. Kein Wunder also, dass die Alleskönner boomen: Im vergangenen Jahr kauften die Deutschen rund laut Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik rund 24 Millionen Smartphones, mehr als jemals zuvor innerhalb eines Jahres.

Weniger rosig sieht es dagegen für all die Geräte aus, deren Funktionen das Smartphone in sich vereint. So wurden 2014 beispielsweise nur noch 1,7 Millionen MP3-Player verkauft. Im Erscheinungsjahr des ersten iPhones - 2007 - waren es 7,9 Millionen. Bei Digitalkameras ist der Absatz im selben Zeitraum um über 50 Prozent zurückgegangen. Es darf angenommen werden, dass das Smartphone an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig ist.
Quelle: statista
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die meisten hersteller der anderen geräte klassen sind doch aber genau die, die ordentich auf dem smartphone markt mit mischen. zB apple hatte klar den größten marktanteil an richtigen mp3 playern (wenn man die millionen stick varianten mit 1gb nicht mit rechnet.) und die haben halt dafür das iphone. das einzige was evtl wirklich ins gewicht fällt sind digi cams. aber die waren ja zu hauf nur schrott und vermissen tut sie glaub ich keiner. wer anständige fotos machen will setzt so oder so auf eine richtige kamera und nicht auf sein handy egal wie viel megapixel die haben.


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