Far Manager - Dateimanager in Retro-Optik

Der kostenlose Far Manager (3.0 build 4949) ist ein Klon des aus MS-DOS-Zeiten bekannten Norton Commander und ermöglicht als Alternative zum heute bei Windows zum Einsatz kommenden Explorer unter anderem das Kopieren, Löschen, Umbenennen, Bearbeiten oder Suchen von Dateien und Verzeichnissen über die Kommandozeile. Wie das Original setzt der Nachbau auf einen Zwei-Fenster-Modus.
Far ManagerDie Oberfläche des Far Manager

Norton-Commander-Klon mit Zusätzen

Der Far Manager verfügt über einen integrierten Betrachter sowie Editor, die verschiedenste Zeichenkodierungen unterstützen, darunter diverse Unicode- und Macintosh-Kodierungen oder auch EBCDIC.

Abseits des auf die überwiegende Nutzung der Tastatur ausgerichteten Bedienkonzepts kann auch die Maus für einige Aktionen benutzt werden, etwa für Drag-and-drop. Mit an Bord sind unter anderem auch ein Makrorekorder zum Aufnehmen von Tastatureingaben, ein integrierter Packer sowie anpassbare Menüs.

Der Funktionsumfang des Programms lässt sich durch eine Vielzahl zum Download verfügbarer Plug-ins noch erweitern, etwa um Syntaxhervorhebung oder die Zusammenarbeit mit FTP-Servern. Auf der Herstellerwebseite gibt es auch eine portable Version des Far Manager zum Herunterladen. Als alternative Dateimanager bieten sich unter anderem der Total Commander, Tablacus Explorer oder Q-Dir an.

Far ManagerFar ManagerFar ManagerFar Manager

9,19 MB
2.542
Diesen Download empfehlen
Kommentieren27

Das könnte Sie auch interessieren

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Es gibt keinen besseren Dateimanager!
 
@Chatty: du hast dich verschrieben, wolltest sicher "keinen schlechteren" schreiben :-)
 
@Drachen: Einige Elite-Coder der Scene schreiben bis heute all ihre Programme mit dieser Oberfläche. Wenn man keine Ahnung hat, dann endlich mal...!
 
@HattenWirAllesSchon!: Naja ich kenne auch Freaks, die ihre Programme im vi schreiben. Aber das sind in meinen Augen halt wirklich nur Freaks und repräsentieren nicht die Mehrheit. ^^
Trotzdem kommt gleich ein nostalgisches Gefühl auf beim Betrachten der Bilder! :) Einsetzen würde ich den aber höchstens zu ner LAN-Party als Gag.
 
@larsh: also ich stehe da am anfang, aber wenn man vi beherrscht, kann man damit so produktiv arbeiten, da sehen alle anderen editoren ziemlich alt aus.
 
@luckyiam: Sublime-text hat vi bei mir seit einem Jahr abgelöst. Super Editor aber keine Freeware.
 
@ESmazter: bietet sich ja auch an, sobald man ne gui hat.. ist halt doch was schöner. da greife ich dann doch lieber mal zur maus, anstatt mir 50% meines hirns mit den tastenkürzeln von vi zu belegen :D
 
Ich benutz ja auch DWM oder VimFX für den Browser aber bis auf die Basics in VIM hab ich jetzt auch nichts gelernt ^^
Wahrscheinlich lohnt sich das erst, wenn man jeden Tag programmiert.
 
@ESmazter: Oder halt irgendwas auf kommandozeile editieren muss, regelmäßig. Dafür ist VI(M) tatsächlich super.

Programmieren oder auch nur scripten möchte ich damit aber nicht, dafür gibt es bessere tools.
 
@Bautz: Ist natürlich dort auch mein Favorit.
 
@luckyiam: Ich drücke lieber STRG+S zum speichern, als das grauenvolle Bedienkonzept von vi.
 
@Bautz: >>Programmieren oder auch nur scripten möchte ich damit aber nicht, dafür gibt es bessere tools.<<

Ich hoffe damit ist nicht der Editor von Microsofts Visual Studio 2013 gemeint. Der unterstützt nicht einmal mehr schnelle Textmakros. Als ich zuletzt nachsah, gab es schon einen über 700 Einträge langen Protestthread im Supportforum bei Microsoft, aber Microsoft meint offenbar weiterhin, schnelle Textmakros um teure Arbeitszeit zu sparen wären heutzutage überflüssig.

Für mich ist der Visual-Studio-Editor damit nicht nur keine Alternative zum Vi -- was er nie war -- sondern gänzlich unbenutzbar.

Der im kostenlosen Microsoft Visual Studio Code verwendete Editor, der eigentlich vom Github-Projekt stammt, wischt mit dem Visual Studio 2013 Editor was das effiziente Editieren von Code angeht den Boden auf. DAS ist mal wirklich peinlich.
 
@larsh: >>Naja ich kenne auch Freaks, die ihre Programme im vi schreiben.<<

Ja, dann bin ich wohl so ein ``Freak''. Wobei ich nicht nur Programme und Scripte, sondern eigentlich fast alles was mit Text zu tun hat -- inklusive dieses Kommentars hier -- im Vi schreibe.

>>Aber das sind in meinen Augen halt wirklich nur Freaks und repräsentieren nicht die Mehrheit.<<

Die Mehrheit der Menschen war nie in der Lage besonders funktionsreiche, hochspezialisierte Werkzeuge für Experten zu begreifen und einzusetzen.

Deshalb fing die breite Masse auch erst mit den simplifizierten Betriebssystemen und Softwaretools die graphischen Anfängeroberflächen vorweisen konnten an mit Computern zu arbeiten und noch größere Nutzeranteile kann nur noch simplere, heute auf Youtube schon von Zweijährigen zum Malen benutzte Fingermatsch-Hardware mit Trivial-Software auf sich vereinigen. Aber selbst da gibt es noch Erwachsene, die stolz darauf sind so etwas bedienen zu können.

Da lasse ich mich dann doch gerne als Freak bezeichnen und habe dafür lieber kein SmartPhone oder ``Lifestyle-Tablet''. ;-)
 
@resilience: Wir nutzen noch VS2010, werden aber bald auf VS2016 umsteigen.

Und ja, wer heute noch Textmakros braucht, hat das Prinzip von Objektorientierter Programmierung (keine Redundanzen ...) nicht verstanden.

Die Zeit, die ich durch Funktionsnamenkomplettierung und integrierter API spare, holt ein Textmakro dass man vielleicht doch mal brauchen kann, nicht raus.

VI ist ein Hightech-Akkuschrauber. Wenn ich was mit Schrauben machen will, nutze ich den. Deswegen ist er aber immer noch nicht geeignet, einen Nagel in die Wand zu kloppen. Dafür nutzt man einen Hammer. Ich benutze ihn auch nicht, um meinen Kuchenteig zu schlagen.

VI nutze ich hauptsächlich für Logflies-Analyse und ähnliches. Für "mal kurz ein Script anpassen" nehme ich Notepad++, fürs Programmieren Visual Studio. Dokumentation, Meeting-Minutes & Co. werden in OneNote oder Word erfasst.

Beim Kunden nehme ich mein Surface 3 mit. Programmiert und gedaddelt wird am Desktop.

Egal ob Hard- oder Software: Jedes Tool für das was es am besten kann. VI ist gut, aber eben nicht für alles.
 
@resilience: Übewrleg, mal was Du alles schreiben musstest, um einen Versuch zu starten, mich von :vi zu überzeugen. Also jetzt mal ehrlich... Ich wüsste nicht, warum ich dieses Grüppelteil verwenden soll, wenn der Midnight-Commander einen Editor mitbringt, mit dem man Menügeführt arbeiten kann. Und es gibt mit Sicherheit noch weitaus bessere Editoren für Linux auf der Konsole. :vi ist da meiner Meinung nach das Vehikel, dass man mit etwaigen selbstgeschriebenen Editoren aus der DOS-Steinzeit noch kennt. Allen vorran Context.
 
@luckyiam: real programmers use butterflies


Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture wird gehostet von Artfiles